ZVO-Gemeinschaftsstand Oberflächentechnik

Die Welt der Oberfläche – der Gemeinschaftsstand des Zentralverbandes Oberflächentechnik e.V. (ZVO) – findet in diesem Jahr bereits zum 14. Mal im Rahmen der Hannover Messe (08. bis 12.04.) statt. In Halle 3, Stand D54 präsentieren 52 Mitaussteller auf über 1.200 m² ihre Produkte und Leistungen.

21. März 2013

Die AHC Oberflächentechnik GmbH hat ihren Service ausgebaut. Seit Mitte 2011 entstand auf einer Fläche von mehr als 1.400 Quadratmetern eine Chemisch-Nickel-Anlage für Serien- und Kleinteile auf zwei Ebenen. Die Anlage eignet sich für die Beschichtung von niedriglegierten ferritischen Stählen, Edelstählen, Eisengusswerkstoffen sowie Buntmetallen, Sinterwerkstoffen und Aluminium-Legierungen. Durch die neue Durni-CoatAnlage wird die vorhandene Kapazität im Bereich Chemisch Nickel um ca. 130 Prozent erhöht. Hier laufen eine ganze Reihe von Verfahren vollautomatisch gesteuert ab: die bleifreien Verfahren DNC 471 und DNC 571 sowie die so genannten Dispersionsbeschichtungen.

Außerdem wird die AHC-Gruppe ihre Angebotspalette erweitern, indem Aalberts Industries N.V. die GF-Flamm-Metallspritz-GmbH in Moers übernimmt. Flamm ist spezialisiert auf Oberflächentechnik durch thermische Spritzverfahren. Das gegenwärtige Management von Flamm wird weiterhin das Unternehmen führen und eng mit der Geschäftsführung der AHC zusammenarbeiten. Die Erweiterung der Angebotspalette stärkt die Marktposition der AHC auf dem Gebiet der funktionellen Oberflächentechnik. – Halle 3/D54(Info)

Die Coventya-Gruppe ergänzt ihr Produktportfolio im Bereich der Spezialchemikalien für die Oberflächenveredelung mit innovativen Produkten aus dem Lackbereich. Hierzu zählen vor allem KTL-Lacke für den dekorativen Markt. Die neuen Molecular-Lacke zeichnen sich durch hohe Härten und eine einfache Handhabung aus.

Enova GR 502 ist ein umweltfreundliches Chemisch-Nickel-Verfahren der Coventya GmbH mit einem niedrigen Nickelgehalt von nur drei Gramm pro Liter. Das Verfahren enthält keine Blei- und Cadmiumverbindungen und es werden äußerst gleichmäßige, hochglänzende und extrem haftfeste Schichten abgeschieden.

Performa 288 ist ein neues alkalisches Zink-Nickel-Legierungsverfahren für höchste Produktivität und Zuverlässigkeit. Das Verfahren neigt nicht zu Anbrennungen und ist daher besonders für die Gestellanwendung geeignet. Performa 288 scheidet halbglänzende bis glänzende Schichten mit sehr guter Verformbarkeit ab. - Halle 3/D54(18)

Die Anlagensteuerung Galvatec der Icom Automation GmbH ist eine Automatisierungslösung mit komfortabler Bedienung und übersichtlicher Visualisierung. Sie zeichnet sich durch Flexibilität, hohe Ausfallsicherheit und ein ausgereiftes Protokollierungsystem aus. Neben intuitiver Artikelprogrammierung bieten innovative Funktionen wie frei programmierbare Badbehandlungs- und Toleranzzeiten oder automatische Stromdichtenkorrektur innerhalb vorgegebener Grenzen entscheidende Produktionsvorteile für Betreiber von Galvanikanlagen.

Das Programmsystem Lava.SQL stellt eine Vielzahl von Funktionen zur Datenverarbeitung im Umfeld des Galvanikbetriebs bereit. Neben der Hauptaufgabe der Erfassung, Überprüfung und Leitung der Badversorgung und -pflege, erlaubt es die Verwaltung und Protokollierung der laufenden Anlagenwartung.- Halle 3/D54(16)

Die Walter Lemmen GmbH stellt neben kompakten Kleingalvanikanlagen und Wannensystemen für funktionelle und dekorative Oberflächenbehandlung, Galvanikanlagen zum elektrochemischen Polieren und Engraten (Elektropolieren), Anodisieren von Titan, Eloxieren von Aluminium, Beizen, Vorreinigen und Passivieren von Werkstücken aus. Die Anlagen und Wannensysteme sind universell für die Vorbehandlung, Veredelung und Nachbehandlung von Oberflächen der Leiterplatten- und Schmuckindustrie, Medizintechnik und industriellen Kleinteilefertigung einsetzbar.

Der Anlagenaufbau enthält alle erforderlichen Anlagenkomponenten zur Realisierung qualitativ hochwertiger Oberflächen: Gleichrichter, Badbewegung, Heizungen mit Regler, Lufteinblasung, Kühlung, Filter- und Ionentauschereinheiten sowie bei Bedarf Elektrolysezellen für die Edelmetallrückgewinnung. - Halle 3/D54(7)

Die MTV Metallveredlung beschäftigt sich intensiv mit der Weiterentwicklung ihrer Verfahren NiL35 und Nicabor der Bronze-Legierungen, um neben Hartchrom – oder bei einem völligen Verbot durch die Europäische Chemikalienagentur (Echa) – für ihre Kunden und Partner eine entsprechende oder bessere Alternative bieten zu können.

NiL35 ist die Bezeichnung und Marke für die Kombination der beiden von der MTV Metallveredlung entwickelten Legierungsschichten Bronze und M-Protect die sich bei hoher Verschleißbeständigkeit durch einen herausragenden Korrosionsschutz gegen Seewasser, Mineralsäuren und stark ätzende Chloridlösungen auszeichnet. So hat NiL35 als erste galvanische Beschichtung den verschärften Seewasser-Beständigkeitstest nach ASTM G48-C in einer Salzsäure und Eisen-III-Chlorid-Lösung bei 40 Grad über 72 Stunden ohne jegliche Lochfraßkorrosion bestanden.

Nachdem bereits ein Weltmarktführer für Druckmaschinen die Beschichtung seiner Gummi- und Plattenzylinder von thermisch gespritzter Keramik auf elektrolytisch abgeschiedenes Nicabor umgestellt hat, wurde jetzt auch vom einem führenden Maschinen- und Anlagenbauer das Verfahren für die Veredlung ihrer Kolben spezifiziert. - Halle 3/D54(23)

Siebec bietet eine umfassende Palette an Filtern für aggressive Flüssigkeiten. Im Spritzgussverfahren aus Kunststoff (PP/PVDF) hergestellt, sind die Filtertöpfe beständig gegenüber Säuren und Laugen. Die von Siebec hergestellten Pumpen, die für die jeweiligen korrosiven Mittel geeignet sind, haben eine Förderleistung von 0,2 bis 38 Kubikmeter pro Stunde und eine maximale Gesamtförderhöhe von 45 Metern. Die Pumpenkörper sind aus Spritzgusskunststoff (PP oder PVDF) für eine Beständigkeit gegenüber Säuren und Laugen bis 110°. Durch ein geschlossenes Zentrifugal-Flügelrad mit patentierter Verteilerentwicklung kann ein Wiederansaugen bis zu zwei Metern gewährleistet werden. Die von Siebec entwickelten und hergestellten Filterkerzen eignen sich für zahlreiche industrielle Anwendungen und bilden mit ihrer großen Kapazität die Standardausstattung für Filter der Baureihen Siebec L und P.- Halle 3/D54(24)

Das beim Handmessgerät Sita Cleanospector bewährte Prinzip der Fluoreszenzmessung steht jetzt auch zur kontinuierlichen Inline-Sauberkeitskontrolle zur Verfügung. Mit dem Inline-Messsystem Sita Clean Line CI können Oberflächen direkt in der Anlage berührungslos auf filmischen Restschmutz kontrolliert werden. Das Prozesstensiometer misst kontinuierlich die Oberflächenspannung in Reinigungs- und Prozessbädern der Oberflächentechnik, der Halbleiter- und Photovoltaikindustrie sowie der chemischen Industrie. Der Prozessparameter Oberflächenspannung und die Konzentration oberflächenaktiver Wirkstoffe, wie Tenside, Netzmittel sowie Lösemittel werden ständig überwacht und der Prozessverlauf dokumentiert.

Mit dem neuen Sita DynoTester+ lässt sich die Konzentration von Tensiden und Netzmitteln einfach und schnell direkt an der Anlage kontrollieren. Dies gewährleistet eine bedarfsgerechte Nachdosierung und sichert die hohe Qualität bei wirtschaftlicher Prozessführung.

- Halle 3/D54(9)

Die Somonic Solutions GmbH stellt ein neuartiges Prozessmessgerät vor. Die innovative Messtechnik ermöglicht erstmals, die Geschwindigkeit von Metallabscheidungen unter den rauen Industriebedingungen der Galvanotechnik zu überwachen. Zur Messung wird ein Stabsensor in den Abscheideprozess eingebracht, an dessen Spitze parallel zur Ware Metall abgeschieden wird. Durch eine fortlaufende Messung der abgeschiedenen Masse ist eine Inline-Messung der Abscheidegeschwindigkeit bzw. der Stromausbeute möglich. Das neue Prozessmessgerät verspricht vielfältigen Nutzen für den Anwender. Somonic-Geschäftsführer Eckart Giebler betont: „Durch Einsatz unserer Messgeräte wird die Prozesssicherheit erhöht und die Beschichtungsqualität besser gesichert. Außerdem lässt sich der Anlagendurchsatz steigern und die Überbeschichtung mit teuren Metallen wird vermieden.“ - Halle 3/D54(17)

Ob Bauindustrie, Automobilindustrie oder Flugzeugindustrie, Surtec-Zn/Ni-Verfahren beweisen ihre Qualitäten hinsichtlich verschiedenster Anforderungen in der ganzen Welt:

In der Automobilzulieferindustrie wurde das Zn/Ni-Verfahren Surtec 717 genutzt, um das Teilespektrum deutlich zu erweitern. Vor allem die Gleichförmigkeit der Ni-Verteilung und der Schichtdicke insgesamt ist das ausschlaggebende Argument für Surtec-Zn/Ni-Verfahren in der Bauindustrie und selbst höchste Anforderungen der Luftfahrtindustrie werden mit damit erfüllt. Auf der Messe stellt Surtec Prozesse vor, die Ersatzlösungen zu in verschiedenster Hinsicht problematischen Komponenten anbieten und frei von Nickel und Phosphat sind: die nickelfreie Zinkphosphatierung, Surtec 618 LT und den Ersatz für eine Zinkphosphatierung, Surtec 609 GV - Halle 3/D54(27)

Die innovativen Produktentwicklungen der Umicore Galvanotechnik GmbH überzeugen mit vielen Vorteilen: Die hochglänzenden, weißen Schichten der neuen Feinsilberelektrolyten-Generation reflektieren wie Spiegel. LED-Anwendungen, wie die Hintergrundbeleuchtung von Smartphones und Tablet-PCs strahlen somit brillant hell. Und das bei geringem Energieverbrauch.

Der Glanzsilberelektrolyt Arguna 4500 dient zur Hochgeschwindigkeitsabscheidung von hochglänzenden Überzügen mit ausgezeichneten Bond-, Löt- und Klebeeigenschaften. Er wird zur selektiven Abscheidung von Glanzsilberschichten auf Durchlaufanlagen mit Strömungs- und Spritztechnik eingesetzt. Unter optimalen Bedingungen können somit Schichten mit höchsten Glanz- und Reflexionsgraden erzeugt werden.

Arguna 630 ist ein Feinsilberelektrolyt für (elektro-)technische und dekorative Anwendungen. Wegen seiner Reflektionsdichte von bis zu 1,5 GAM und der hohen Temperaturbeständigkeit der Überzüge, kann der Elektrolyt auch als Endoberfläche für LEDs verwendet werden.

Der Anlaufschutz 616 Plus ist ein auf Nanotechnologie basierendes organisches Anlaufschutzverfahren für Silber und andere metallische Oberflächen. Spezielle Nanopolymere absorbieren auf der Silberoberfläche und vernetzen zu einer wenige Nanometer dicken Schutzschicht.- Halle 3/D54(12)

Aktuell forciert die Zeschky Galvanik GmbH & Co. KG weiter die Legierungsbeschichtung Zn-Ni. Um flexibel und schnell aufgestellt zu sein, wurde das Team im Bereich „Verpackung und Lagerung“ verstärkt. Außerdem gehört die Investition in eine Anlage für automatische Montage inklusiv stückzahlgenauer Anlieferung dazu.

Nach dem Motto „Du musst nicht alles können – Du musst jemanden kennen, der es kann“ hat Zeschky außerdem mit starken Partnern ein Netzwerk aufgebaut, das so ziemlich jeden Kundenwunsch erfüllt. Das MetallNetzwerk NRW, eine Gruppe mittelständischer Unternehmen, wird immer mehr zu dem Spezialisten-Verbund?für effiziente Lösungen? für produzierende Unternehmen des Metallbereichs und führt für diese einzelne Be- und Verarbeitungsprozesse aus.

Ende 2012 wurde das ZIM-System (Zeschky Integriertes Managementsystem) nach DIN ISO TS 16949 Qualitätsmanagement, nach DIN EN ISO 14001 Umweltmanagement und nach DIN EN ISO 50001 Energiemanagement zertifiziert. - Halle 3/D54(33)

Fontaine Technologie ist die treibende Kraft hinter der Verbesserung der herkömmlichen Feuerverzinkungsverfahren in Bezug auf Korrosionsbeständigkeit und funktionelle Leistungsfähigkeit. Das Unternehmen verfügt über jahrzehntelange Erfahrung, um den Verbrauch zu senken und das optische Erscheinungsbild von Beschichtungen zu heben. Die optimierten Legierungen, die individuell an die Produktpalette angepasst werden können, sind sowohl für das normale Feuerverzinken als auch für das Hochtemperaturverzinken erhältlich. Auf der Messe stellt Fontaine Technologie verbesserte Feuerverzinkungsprozesse nach ISO 1461 samt einer Auswahl an binären und ternären Legierungen vor, die neue Maßstäbe setzen. Die ZINQ-Technologie ist das erste Single-Dip-Feuerverzinkungsverfahren, das die Verwendung von Zinkschmelzen mit mehr als ein Prozent Aluminiumgehalt sowie mit Zulegierung von Magnesium ermöglicht. Der Durchbruch der Thermodiffusionstechnologie unter Einsatz von binären und ternären Zinklegierungen ermöglicht die Erschließung neuer Anwendungen für das Stückverzinken und kombiniert eine gesteigerte Ressourceneffizienz mit einem höheren Korrosionsschutz.- Halle 3/D54(29)

Xylan ist seit vielen Jahren der Markenname der Produktlinie industrieller Beschichtungssysteme der Whitford GmbH. In nahezu allen Ländern weltweit registriert, wird Xylan verwendet, um die Beschichtungssysteme mit niedriger Reibung, witterungsbeständige Mixturen von Fluorpolymeren und verstärkten Bindemitteln und Harzen zu kennzeichnen.

Whitford produziert VOC-konforme, anwenderfreundliche Beschichtungen, die entworfen wurden, um die Leistung von Systemen für die Automobilbranche und Industrie zu verbessern. Diese Systeme „funktionieren“ unter schweren Belastungen, bei extremen Temperaturen, in chemischen und korrosiven Umgebungen und einer Kombination hiervon.

Mit der Resilon Produktreihe bietet Whitford wasserbasierende, abriebfeste Beschichtungen auf Gummi und flexiblen Substraten für verschiedene Anwendungsbereiche. Geräusche und Reibung haben sich erledigt, dank Resilon D7612 Plus mit den bewährten geräuschreduzierenden Eigenschaften oder der Montagehilfe Resilon 2251/G6413, die auch nass auf kalte Substrate aufgetragen werden kann.- Halle 3/D54(38)