Zaragoza Bridge Pavillon

Architektonischer Brückenschlag zur Expo 2008

03. Juli 2008

Die britische Stararchitektin Zaha Hadid hat sich bei dem 275 Meter langen „Zaragoza Bridge Pavillon“, dem Symbol der Expo 2008 im nordspanischen Zaragoza, für Glasfaserbeton von Rieder entschieden: Die Außenhaut des Bauwerks wurde mit 29.000 Dreiecken in neun verschiedenen Graunuancen aus [fibreC] verkleidet. Die neue Brücke über den Ebro ist Eingang zum Expo-Areal und zugleich mehrstöckiger Themenpavillon; 10.000 Besucher pro Stunde werden das Hauptgebäude der Weltausstellung frequentieren. Von 14. Juni bis 14. September 2008 ist die nordspanische Stadt Zaragoza Schauplatz der Weltausstellung Expo. Während der dreizehn Wochen werden den erwarteten 7,5 Millionen Besuchern mehr als 3400 Veranstaltungen geboten. Mit dem Thema „Wasser und nachhaltige Entwicklung“ ist der Expo 2008 im Zeichen von Klimawandel, Tsunami, Gletscherschwund und Dürrekatastrophen weltweites Interesse gewiss – und auch ihr Wahrzeichen, der schimmernde Hauptpavillon und zugleich Brücke über den Ebro, kann mit ungeteilter Aufmerksamkeit rechnen. Der von der renommierten britischen Architektin Zaha Hadid zusammen mit Ingenieuren von Ove Arup aus London entworfene „Zaragoza Bridge Pavillon“ versetzt die Welt in Staunen. Das 275 Meter lange Bauwerk verbindet als mehrstöckige, bewohnbare Fußgängerbrücke den Ebro die Stadt mit dem Expo-Gelände und ist gleichzeitig selbst Präsentationsfläche: auf, oder besser gesagt, in der Brücke können die Besucher drei Ausstellungen rund um das Thema Wasser und Nachhaltigkeit besuchen. Vier gewölbte Bögen auf zwei Etagen bieten ein Ausstellungsareal mit einer Fläche von 7000 m2.