Strahlen im XXL-Format

Für verzunderte Werkstücke hat KST Kugel-Strahltechnik eine spezielle Automatikstrahlanlage, die das Sandstrahlen von XXL-Formaten ermöglicht.

12. September 2019
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In die Automatikstrahlanlage passen großformatige Werkstücke mit Abmessungen bis 2,5 mal 8 Meter. (Bild: KST)

Sandstrahlen – das Strahlen mittels Druckluft mit mineralischen Strahlmedien – eignet sich zum Entzundern, Entrosten, Entlacken, Reinigen, Entgraten und Aufrauen. Das Verfahren dient Stahlhändlern und metallverarbeitenden Unternehmen, Maschinen- und Anlagenbauern, aber auch Nutzfahrzeugherstellern und Sondermaschinenproduzenten.

»Unsere Auftraggeber benötigen einen Partner, der vor allem Großformate bearbeiten kann – in unsere Strahlkabine passen Bleche und andere Teile mit Abmessungen bis 2,5 mal 8 Meter. Genauso wichtig sind automatische Bearbeitungsverfahren, die definierte und wiederholbare Strahlparameter gewährleisten.«

Rauheitswerte Rz von 15 bis 50

KST entfernt mit dem Sandstrahlverfahren Zunder und Abbrand von Schwarzstahl, Walzhaut, Rost, Altfarbe und ähnliches. Gefordert sind schattenfreie Ergebnisse und Reinheitsgrade SA zwischen 2,5 und 3 oder Rauheitswerte Rz von 15 bis 50 zur Vorbereitung auf anschließende Beschichtungen und Lackierungen.

Nachhaltige Strahlmittel im Einsatz

KST arbeitet beim Sandstrahlen mit mineralischen, Ferrit-freien Materialien wie Garnet, Glasbruch oder Korund. Im Trend liegt das umweltfreundliche Strahlen mit Garnet. Der Granatsand hat eine hohe abrasive Wirkung, ist nicht toxisch, belastet weder Gesundheit noch Natur und ist problemlos zu entsorgen. Auch die Staubentwicklung während des Strahlprozesses ist gering.

Marco Heinemann: »Nachhaltigkeit hat für uns einen hohen Stellenwert. Das gilt einerseits für die Auswahl der Strahlmittel, andererseits für die Bedingungen am Arbeitsplatz: Die Automatikkabine ist komplett abgeschirmt, Mitarbeiter begleiten jeden Strahlvorgang durch ein Sichtfenster und sind weder Funkenflug noch Staubbelastung ausgesetzt.«

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