Witte Bleckede stellt Spannvorrichtungen „mit Gedächnis" vor

In Fachkreisen weltbekannt ist das Alufix-System von Witte, das von den namhaften Herstellern in den Bereichen Automobil- und Flugzeugbau zu Mess- und Prüfzwecken eingesetzt wird. Die Bleckeder können nun in ihr bewährtes Baukastensystem RFID-Technologie einbringen.

01. Juli 2011
Witte Bleckede stellt Spannvorrichtungen mit Gedächnis vor
Bild 1: Witte Bleckede stellt Spannvorrichtungen „mit Gedächnis" vor (Witte Bleckede stellt Spannvorrichtungen mit Gedächnis vor)

Ein „implantierter“ Speicherchip erlaubt die eindeutige Identifikation jeder Alufix-Komponente und eine umfassende Speicherung sämtlicher produktrelevanten und lebenszyklischen Daten.

Mit dieser neuen Technik setzt Witte erneut eine Benchmark im Vorrichtungsbau.

Bereits zum 25. Mal öffnete die Control in der Messe Stuttgart vom 3. bis 6. Mai 2011 ihre Pforten. Auf dieser global wichtigsten Schau für Qualitätssicherung und Messtechnik waren insgesamt 820 Aussteller aus 27 Ländern vertreten. Ein internationales Fachpublikum interessierte sich besonders für Neuheiten im Bereich der modularen Werkstückfixierung – wie zum Beispiel die Neuentwicklung Witte Alufix RFID.

Die Innovation: Alle Alufix Komponenten ab einer Baugrößen bedingten Mindestgröße können jetzt mit einem Speicherchip (D=8 mm x H 3 mm) ausgestattet werden. Auch eine Nachrüstung bereits vorhandener Teile ist möglich. Die Transponder haben wahlweise 500, 1.000 oder 2.000 Zeichen Speicherkapazität. Für die fest definierten Informationen (weltweit exklusive Ident-Nr., Artikel-Nr., Benennung, Hersteller, Produktionsdatum) werden ca. 100 Zeichen benötigt. Der übrige Speicherplatz kann individuell nach Bedarf beschrieben werden. In Betracht kommen Informationen zur Verwendung, zu Lagerort oder Prüfintervalle der Spannteile. Das Schreiben und Lesen kann über ein Standardprogramm oder eine Spezialsoftware (z. B. Lagerverwaltung) auf einem PC laufen. Der Lesepointer wird entweder an einen USB-Port angeschlossen oder funkt die Information via Bluetooth drahtlos.

Alufix 100 – Witte Bleckede erkennt den Bedarf der Zukunft

Mit einer weiteren Neuheit war Horst Witte in Stuttgart vertreten. Ausgerichtet auf die Markttendenzen bietet der Hersteller das Alufix Baukastensystem jetzt auch in der Systemgröße 100 an – neben den Systemgrößen 16, 25, 40 und 50. Denn es zeigt sich, dass der Bedarf nach einem Vorrichtungssystem für XXXL-Werkstücke zunimmt. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang Transporter-Karosserien, Flugzeug-, Windkrafträder- oder Schienenfahrzeug-Komponenten, die mit Alufix 100 für den Mess- und Prüfvorgang reproduzierbar und gewohnt präzise gehalten werden können.

Die Systemgröße Alufix 100 ist besonders vorteilhaft, weil sie einem 100 mm-Netzplan entspricht. Sowohl die Außenabmessungen der Profile als auch die Lochreihen der Rasterbohrungen bewegen sich in der X-, Y- und Z-Ebene des Netzplanes.

Die Komponenten des Systems werden aus hochwertigem Aluminium gefertigt. Durch die bewährte Verbindungstechnik wird eine hohe Steifigkeit der Vorrichtungen sichergestellt.

Eyecatcher zog die Besucher an

Neben einem Querschnitt durch die Produktpalette des Unternehmens stellte Witte als Highlight auf der Control 2011 eine luftgelagerte, autarke Sandwich-Platte 2.000 x 5.000 mm mit diversen Alufix Aufbauten vor.