»Wie haben Sie PS Laser denn so bekannt gemacht, Herr Abram?«

Technik + Marketing, unvereinbare Welten? Nicht bei PS Laser, wo Inhaber Jürgen Schröder auf seinen Kreativmann für Marketing und Vertrieb, Lutz Abram, zählen kann — eine erfolgreiche Allianz. bbr will es genau wissen:

23. September 2008
Bild 1: »Wie haben Sie PS Laser denn so bekannt gemacht, Herr Abram?«
Bild 1: »Wie haben Sie PS Laser denn so bekannt gemacht, Herr Abram?«

Basierend auf meiner Zeit als semiprofessioneller Handball-Lizenztrainer, habe ich viele Jahre in Vereinen und Verbänden gewirkt und mich immer mit Analysen beschäftigt und versucht, daraus Wege und Handlungen abzuleiten. Ähnlich wie im Handballsport der Gegner, kann man im beruflichen Umfeld seine Wettbewerber in der Branche analysieren und daraus erfolgsorientierte und effiziente Rezepte entwickeln sowie Gegenstrategien ableiten. Erfolg hat derjenige, der es anders macht als alle! Die Branche der Laser-Job-Shops war und ist klein- und mittelständisch geprägt mit größtenteils regionaler Präsenz und oftmals beschränktem Marktzugang u.a. aufgrund mangelnder Kapazitäten und Ideen für Marketing, Vertrieb und CRM. Hier war für mich ein hervorragender Ansatzpunkt zur Differenzierung von PS Laser gegenüber Wettbewerbern, die zum damaligen Zeitpunkt manchmal absolut vergleichbar waren. In einem einseitigen Konzeptpapier stellte ich Anfang 2000 dem PS-Laser-Inhaber Herrn Schröder kurz und knapp meine Gedanken und Vorstellungen vor, mit den möglichen Folgen hinsichtlich resultierender Perspektiven. Aus heutiger Sicht sind die damaligen Annahmen mehrfach übertroffen worden. Gemäß dem Motto: »Tue Gutes und rede darüber«, habe ich PR-Beiträge und Anzeigen in der Fachpresse platziert — eigentlich habe ich nur über uns und unsere Fertigungsmöglichkeiten berichtet, die allerdings früher schon oberhalb des üblichen Wettbewerbsstandards lagen. Da wir in den vergangenen acht Jahren permanent neue Anlagen installiert haben, unser Produktionsspektrum sehr stark über das Laserschneiden hinaus erweitern konnten und die Fertigungsqualität signifikant gesteigert haben, gab es immer genug Futter für interessante PR-Beiträge. Die Kombination einfacher Mittel — eine gute Digitalkamera für scharfe Bilder, etwas sprachliches Geschick, um Know-how der Anlagen- und Lasertechnik, Daten, Fakten und interessanten Applikationen aus dem Unternehmen darzustellen — gepaart mit Geduld und Ausdauer ist höchst erfolgreich.

Lutz Abram

Erschienen in Ausgabe: 09/2008