Wachstumspläne umgesetzt

Der Drück- und Drückwalzmaschinenhersteller Leifeld Metal Spinning AG setzt seine angekündigten Wachstumspläne am Standort Ahlen in die Tat um.

11. März 2013

Wie berichtet möchte Leifeld nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden Gerhard Glanz seinen Umsatz bis 2017 mehr als verdoppeln und dabei über 100 neue Arbeitsplätze in Ahlen schaffen. Dafür wurde ein neues Preis-Leistungs-Verhältnis als Grundstein für einen verstärkten Verdrängungswettbewerb angestrebt.

In Zusammenarbeit zwischen der Unternehmensleitung, dem Betriebsrat und jedem einzelnen Mitarbeiter wurden die innerbetrieblichen Strukturen und sämtliche Prozesse überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. „So wie Leifeld heute dasteht, kann uns niemand auf dieser Welt aufhalten“, äußert sich Glanz selbstbewusst. „Was dieses Team in den letzten acht Monaten zuwege gebracht hat, das muss uns erst mal jemand nachmachen“, fügt er nicht ohne Stolz hinzu.

Immerhin hat Leifeld seit dem Sommer letzten Jahres bereits Dutzende neue Arbeitsplätze ausgeschrieben und größtenteils auch schon besetzt. Maschinenbaukonstrukteure, Elektrokonstrukteure und Verfahrenstechniker sind ebenso dabei wie Industriemechaniker und Elektroniker für die Maschinenmontage. Auch sieben Auszubildende im kaufmännischen sowie in den gewerblichen Bereichen Elektronik, Zerspanungsmechanik und Feinwerkmechanik haben ihre Berufslaufbahn bei Leifeld begonnen bzw. beginnen diese im kommenden Sommer.

Für ein benachbartes Grundstück in der Ahlener Feldstraße hält Leifeld eine Kaufoption. „Dieses Grundstück benötigen wir für unser weiteres Wachstum in Ahlen. Ein Werksausbau ist für 2013 geplant“, bestätigt uns Glanz. Hier liegt es derzeit an der Stadt Ahlen, den Bebauungsplan für die gegenständliche Fläche rasch und den Anforderungen entsprechend zu ändern.

Leifeld macht seine Prognosen wahr und hat 2012 ein Umsatzplus von etwa 30 % erwirtschaftet. Für 2013 sind weitere 20 % Umsatzsteigerung geplant.