Vorstand von Joint Venture steht fest

Tata Steel und Thyssenkrupp haben die Mitglieder des Vorstands für das geplante europäische Stahl-Joint-Venture zwischen den beiden Unternehmen beschlossen. Andreas Goss wird CEO, Hans Fischer CTO, Sandip Biswas CFO und Premal Desai CSO.

15. Januar 2019
Andreas Goss (Bild: Tata Steel)
Bild 1: Vorstand von Joint Venture steht fest (Andreas Goss (Bild: Tata Steel))

Tata Steel und Thyssenkrupp haben im Juni 2018 Vereinbarungen zur Zusammenführung ihrer europäischen Stahlunternehmen in einem 50/50-Joint Venture unterzeichnet. Das neue Unternehmen mit dem Namen Thyssenkrupp Tata Steel B.V. mit Sitz in Amsterdam wird als Hersteller von Qualitätsflachstahl mit hohem Qualitätsanspruch positioniert. Sein Fokus liegt auf Leistung, Qualität und Technologieführerschaft. Das Joint Venture unterliegt der Fusionskontrollfreigabe in mehreren Ländern, darunter auch in der Europäischen Union.

CEO, CTO, CFO und CSO

Andreas Goss, derzeit Chief Executive Officer (CEO) des Geschäftsbereichs Steel von Thyssenkrupp, wird zukünftiger CEO und Vorstandsvorsitzender des Joint Ventures. Hans Fischer, derzeit CEO von Tata Steel Europe, wird stellvertretender CEO und Chief Technology Officer des Joint Ventures. Sandip Biswas, derzeit Group Executive Vice President Finance von Tata Steel Limited, wird zum Chief Financial Officer ernannt. Premal Desai, derzeit Chief Financial Officer von Thyssenkrupp Steel Europe, wird Chief Strategy Officer.

Der Vorstand und das zukünftige Führungsteam werden für die Planung und Durchführung der Post-Merger-Integration und die langfristige Geschäftsstrategie verantwortlich sein, sobald das geplante Joint Venture die erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhalten hat.

„Starker europäischer Flachstahllieferant“

Guido Kerkhoff, CEO von Thyssenkrupp, sagt: „Der zukünftige Vorstand ist die richtige Wahl, um einen starken europäischen Flachstahllieferanten aufzubauen. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Board die Integration des Joint Ventures aufgrund seiner umfassenden technischen und operativen Expertise erfolgreich führen wird.“

Beide Unternehmen verpflichten sich weiterhin zur konstruktiven Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission im Rahmen der laufenden aufsichtsrechtlichen Überprüfung. Bis zum Abschluss des Joint-Ventures werden Thyssenkrupp Steel Europe und Tata Steel in Europa als getrennte Unternehmen und als Wettbewerber agieren. Die Mitglieder des designierten Verwaltungsrats bleiben in ihren bestehenden Funktionen bis zur Gründung des Joint Ventures bestehen, nachdem alle behördlichen Genehmigungen vorliegen.

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