Vorgezogene Tariferhöhung für Mitarbeiter der MAN Gruppe

Konjunkturerholung sorgt für vorgezogene Tariferhöhung

09. Februar 2011

Die MAN Gruppe lässt ihre Mitarbeiter an der Konjunkturerholung teilhaben und zieht die geplante Tariferhöhung für 2011 in Deutschland vor. Die Tarifgehälter der rund 22 000 deutschen Mitarbeiter werden bereits zum 1. Februar 2011 um 2,7 Prozent erhöht. Gemäß des Tarifabschlusses mit der IG Metall können die Arbeitgeber die für den 1. April 2011 vereinbarte Anpassung zwei Monate vorziehen oder verschieben, je nach wirtschaftlicher Lage.

"MAN ist auf einem guten und stabilen Weg der wirtschaftlichen Erholung", erklärt Jörg Schwitalla, Personalverstand der MAN SE. "Die Mitarbeiter von MAN haben bewiesen, dass sie mit Herzblut dabei sind. Viele von ihnen sind uns seit Jahren treu verbunden und leisten hervorragende Arbeit. Da halten wir es für fair, die flexiblen Möglichkeiten des Tarifabschlusses zu nutzen und sie nun auch am Aufschwung zu beteiligen."

"Wir begrüßen das ohne Einschränkungen, das ist eine sehr gute Nachricht", betont Jürgen Dorn, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats. "Für die Beschäftigten war es keine leichte Zeit, aber gemeinsam haben wir die wirtschaftliche Talsohle hinter uns gelassen. Wir freuen uns, dass das jetzt auch in den Geldbeuteln der Beschäftigten ankommt."

MAN hat bis in diesem Herbst das Instrument der Kurzarbeit genutzt und trotz der starken Nachfrageeinbrüche vor allem im Nutzfahrzeugmarkt auf Entlassungen verzichtet. Zudem hat MAN den Mitarbeitern das Kurzarbeitergeld freiwillig auf 90 Prozent der üblichen Entlohnung aufgestockt. In den ersten drei Quartalen konnte MAN den Auftragseingang um 52 Prozent und den Umsatz um 20 Prozent steigern, für das Gesamtjahr 2010 wird ebenfalls mit einem um 20 Prozent höheren Umsatz gerechnet.