Vorgaben getoppt

Technik/Intralogistik

Der kollaborative Roboter ›Motoman HC10‹ von Yaskawa entspricht den Vorgaben der Europäischen Maschinenrichtlinie. Seine Steuerung erfüllt zudem den Performance-Level ›d‹ Kategorie 3 nach DIN EN ISO 13849-1.

28. Mai 2018
Der kollaborative Roboter ›Motoman HC10‹ von Yaskawa erfüllt die Vorgaben der Europäischen Maschinenrichtlinie und darf damit ohne Einschränkungen innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden. Bild: Yaskawa
Bild 1: Vorgaben getoppt (Der kollaborative Roboter ›Motoman HC10‹ von Yaskawa erfüllt die Vorgaben der Europäischen Maschinenrichtlinie und darf damit ohne Einschränkungen innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden. Bild: Yaskawa)

Der ›Motoman-HC10‹ Roboter von Yaskawa entspricht nicht nur den Vorgaben der Europäischen Maschinenrichtlinie. Seine Steuerung ›YRC1000‹ mit FSU- und PFL-Platine erfüllt auch den Performance-Level ›d‹ Kategorie 3 nach DIN EN ISO 13849-1 und übertrifft damit die Standardvorgaben. Das bestätigt die Baumusterprüfungsbescheinigung durch den TÜV Rheinland.

Der Motoman HC10 ist ein hybrider Roboter mit 1,2 Metern Reichweite und zehn Kilogramm Handhabungsgewicht. Er lässt sich sowohl als Industrieroboter als auch als kollaborierender Roboter in der Fertigung einsetzen.

Die geforderte Sicherheit im direkten Kontakt mit dem Bediener gewährleistet er durch eine sechsfache Kraft- und Momentenüberwachung, die eine flexible Interaktion zwischen dem Roboter und seiner Umgebung ermöglicht. Aus Sicht der deutschen und europäischen Sicherheitsnormen kann der Motoman HC10 als Roboter mit Leistungs- und Kraftbegrenzung in der vierten Kollaborationsart gemäß der technischen Spezifikation ISO TS15066 eingesetzt werden.

Dank des Designs ist der 2016 erstmals als Prototyp vorgestellte Motoman HC10 ein leistungsfähiges Beispiel für einen kollaborativen Roboter. Abgestimmt auf die Applikation benötigt er keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen, wie etwa eine Schutzumhausung. Dadurch können Platz und Kosten eingespart werden. Der Roboter lässt sich flexibel installieren. Somit wird der Einsatz an verschiedenen Arbeitsplätzen und in unterschiedlichen Konzepten ermöglicht.

Roboter bringt Vorteile im kollaborativen Betrieb

Über die sicherheitstechnischen Aspekte hinaus stand bei der Konzeption des HC10 eine benutzerfreundliche Bedienung im Fokus. Eine Programmierung kann optional über den Easy-Teaching-Hub direkt am Roboter erfolgen. Stoppt der Roboter bei einem spezifisch eingestellten Kontakt, kann die Bewegung direkt am Manipulator wieder aktiviert werden.

Den Roboterarm hat Yaskawa unter Berücksichtigung ergonomischer und kollaborativer Aspekte konstruiert. So sind keine scharfen Kanten oder sonstige Störkonturen vorhanden; mögliche Quetschstellen hat der Roboterhersteller beseitigt.

Der Motoman HC10 lässt sich als hybrider Roboter ebenso im kollaborativen Betrieb einsetzen wie als vollwertiger Industrieroboter. Wenn also kein direkter Kontakt mit dem Nutzer erforderlich ist, kann der Roboter in voller Geschwindigkeit gefahren werden.

Erschienen in Ausgabe: 04/2018