Voller Einsatz für vollen Erfolg

Die Metall München startet am 16. März und wird für vier Tage zum Ziel von Fachbesuchern aus der Metallbearbeitung. Mehr als 20.000 Mal öffneten sich bei der letzten Veranstaltung die Drehkreuze – größtenteils für Fachbesucher, die direkt auf der Messe ihre Auftragsbücher füllten.

10. März 2011

Auch 2011 erwartet die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, Veranstalterin der Metall München, vier Tage lang eine konzentrierte Arbeitsstimmung in den Messehallen. Welche Anstrengungen sie dafür unternimmt, erläutert Klaus Plaschka, stellvertretender Geschäftsführer der Messeveranstalterin.

Herr Plaschka, welchen Service bieten Sie den Ausstellern, damit diese schon im Vorfeld die Besucherfrequenz steuern können?

„Wir haben eine Art ‚Gastkarten-Flatrate’ eingeführt. Das heißt, die Aussteller können eine unbegrenzte Anzahl ihrer Wunsch-Kunden auf die Messe einladen. Bislang wurden bereits 13 Prozent mehr Karten abgerufen als bei der vergangenen Veranstaltung – ein neuer Rekord für die Metall München. Ebenfalls neu und eine gute Ergänzung dazu bildet das Terminvereinbarungstool im Online-Katalog. Damit erhalten die Besucher die Möglichkeit, schon vorab Kontakt zu den Ausstellern aufzunehmen. So können bereits im Vorfeld der Messe Anfragen beantwortet und Termine vereinbart werden. Auch bei den Ausstellern, die eine Station in den Messerundgängen einnehmen, können gezielt Informationen eingeholt und Kontakte gepflegt werden.

Was für Besucher sprechen Sie denn mit der Metall München an?

„Wir sprechen gezielt mittelständische Unternehmen aus den Kernbrachen der Metallbearbeitung an, sowohl aus der Industrie wie auch aus dem modernen Handwerk, in dem sich eine Menge Zulieferer finden. Der Schwerpunkt liegt in Süddeutschland und in den angrenzenden Ländern. So haben sich bereits Delegationen aus der Schweiz und aus Tschechien angekündigt. Aber auch aus Japan haben sich Besucher angekündigt, die ihrem Informationsbedarf auf der Messe nachgehen werden. Das Thema Energiesparen etwa steht gerade im Fokus der Stadt Tokio – eine gute Chance für die Aussteller der Metall München, die Lösungen in diesem Bereich anbieten.“

Was unternehmen Sie alles, um die Besucher über die Messe zu informieren?

„Wir versorgen die Unternehmen direkt mit gezielten Informationen zu ihrem Messebesuch. Neben Mailings machen wir das teils sogar telefonisch, um jedem sein persönlich bevorzugtes Angebot aufzuzeigen. Weitere Aktionen, wie etwa der Versand persönlicher Einladungskarten an Schlüsselkunden, runden dies ab. Mit den Informationen aus dem Besucherprospekt, der verschiedenen Fachzeitschriften beiliegen wird, kann der Messebesuch bereits im Vorfeld durchgeplant werden.“

Welche neuen Themen erwarten die Messebesucher?

„Auf der Metall München 2011 gibt es neue Themen und Informationsservices. So etwa kostenlose Messerundgänge mit verschiedenen Schwerpunkten, wie Medizintechnik, erneuerbare Energien und Ausbildung. Auf diese Weise bekommen die Besucher gebündelt Informationen zu Themen, für die sie sich besonders interessieren. Auch die Lehrer kommen nicht zu kurz. Diese erhalten zielgruppengerecht aufgearbeitete Informationen rund um Ausbildung und Beruf. Einerseits natürlich in unserem Ausbildungspark, aber andererseits können sie darüber hinaus in direkten Kontakt mit wichtigen Herstellern treten und so eine Entscheidungsgrundlage für anstehende Investitionen in den Bildungseinrichtungen schaffen.“