Vier gewinnt

Agility Subsea Fabrication, Hersteller von Unterwassersystemen in der Gas- und Ölindustrie, vertraut auf die Combi-Cut-Baureihe von Microstep mit Technik zum Plasmaschneiden, Brennschneiden, Markieren und Bohren.

01. Oktober 2018
Die Agility Subsea Fabrication entschied sich für eine Plasma-Autogenkombination der Combi-Cut-Baureihe. Das flexible Schneidsystem ermöglicht Plasma-Fasenschnitte, Brennzuschnitte, Bohrlöcher und Markierungen. (Bild: Microstep)
Bild 1: Vier gewinnt (Die Agility Subsea Fabrication entschied sich für eine Plasma-Autogenkombination der Combi-Cut-Baureihe. Das flexible Schneidsystem ermöglicht Plasma-Fasenschnitte, Brennzuschnitte, Bohrlöcher und Markierungen. (Bild: Microstep))

Agility Subsea Fabrication suchte nach Effektivität und Zuverlässigkeit, als es um eine Ersatzlösung der in die Jahre gekommenen Schneidanlage ging. Der Hersteller von Unterwassertechnik schaute sich intensiv auf dem Markt um, bevor er sich für eine Plasma-Autogenkombination der Combi-Cut-Baureihe von Microstep. Das multifunktionale Schneidsystem ermöglicht die 3D-Bearbeitung von Flachmaterial mit Plasmatechnik, autogenem Brennschneiden, Tintenstrahlmarkierer und einer Bohreinheit.

Weltweit vertrauen Unternehmen aus der Gas- und Ölindustrie auf die Unterwassersysteme der norwegischen Agility Subsea Fabrication. Bei den individuell gefertigten Produkten sind Präzision, Robustheit und Zuverlässigkeit essentiell – schließlich sind diese extremen Umgebungen ausgesetzt und dauerhaft im Einsatz. Maßgeblich für die Arbeit Unternehmens mit 280 Mitarbeitern sind Qualität, pünktliche Lieferung und Flexibilität in der Fertigung.

Aus Altersgründen war neue Anlage notwendig

Als es an der Zeit war, eine in die Jahre gekommene Schneidanlage zu ersetzen, nahm sich das Entscheidungsgremium viel Zeit und schaute genau hin. „Wir müssen sehr kurzfristig liefern können. Aus diesem Grund wählen wir immer Qualitätsmaschinen für unsere Produktion“, erklärt Thomas Nilsen-Aas, Produktionsleiter bei Agility Subsea Fabrication.

Der Hersteller hat drei Lieferanten kontaktiert und deren Referenzen überprüft. Unter anderem wurde das ebenfalls in Norwegen beheimatete Schiffbauunternehmen Kleven Verft AS, Microstep-Kunde seit 2014, kontaktiert. „Sie gaben uns sehr gutes Feedback. Wir entschieden uns für diese Lösung nach einer umfassenden Bewertung von Technologie, Zuverlässigkeit und Service ", so Nilsen-Aas.

„Die Lieferzeit ist der Schlüssel zum Erfolg.“

Der Spezialist für Unterwassertechnik vertraut auf die Combi-Cut-Baureihe von Microstep mit einer Vielzahl an Bearbeitungsoptionen auf einer Arbeitsfläche von 24.000 mal 6.000 Millimetern. Mit dem großen CNC-Brennschneidtisch können vier Bleche in einem Standardformat von drei mal zwölf Metern aufgelegt, abgeräumt und bearbeitet werden.

Die flexible Maschinenkonfiguration kombiniert unterschiedliche Schneid- und Markierverfahren. Der Plasmarotator ermöglicht die 3D-Bearbeitung zum Beispiel zur Schweißnahtvorbereitung bis 45 Grad – dank der automatischen Kalibriereinheit ACTG prozesssicher auch im Mehrschichtbetrieb. Als Plasmastromquelle steht eine Hypertherm HPR400XD zur Verfügung. Für den Zuschnitt von höheren Materialstärken wurden zwei Autogenbrenner integriert, zur Beschriftung der Bleche ein Tintenstrahlmarkierer. Zudem steht eine Bohreinheit zur Verfügung.

„Die Lieferzeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb brauchen wir ein effizientes Schneidzentrum, weil wir nicht auf Teile warten können. Wenn wir das machen, verlieren wir den nächsten Job. Die Prozesssicherheit von Microstep in Kombination mit dem Service haben uns überzeugt", sagt Nilsen-Aas. Sein Fazit nach mehr als zwei Jahren: „Eine effiziente, flexible und zuverlässige Lösung, deshalb freuen wir uns über unsere Entscheidung."