Vernetzte Prozesse in der Rohrbearbeitung

Der Maschinenbauer Transfluid hat seine Software T-Project für das reibungslose Biegen von Rohren weiterentwickelt. T-Project kann jetzt vernetzt genutzt und in Produktionsabläufe eingepflegt werden. Zudem ist sie auch für die Verarbeitung von Prozessdaten einsetzbar.

16. Oktober 2018
Die Transfluid-Software T-Project ermittelt beispielsweise Biegezeiten, präzise Trennlängen und dokumentiert Rohrdaten. (Bild: Transfluid)
Bild 1: Vernetzte Prozesse in der Rohrbearbeitung (Die Transfluid-Software T-Project ermittelt beispielsweise Biegezeiten, präzise Trennlängen und dokumentiert Rohrdaten. (Bild: Transfluid))

Alles unter Kontrolle

Für eine wirtschaftlichere Rohrbearbeitung unterstützen die Softwarelösungen bei der Ermittlung von Zuschnittslängen für unterschiedliche Trennanlagen – insbesondere bei den orbitalen T-Cut-Maschinen zum spanlosen Trennen. Hierbei wird eine Trennliste generiert und der Zuschnitt automatisch so verbessert, dass die Rohr-Halbzeuge optimal, mit wenig Verschnitt genutzt werden können.

Damit das Bauteil im gesamten Prozess durchgehend identifizierbar bleibt, wird eine eindeutige Markierung mit allen wichtigen Daten aufgebracht, zum Beispiel zu Biegeabläufen oder zu Verbindungssystemen. Der erforderliche Datentransfer kann über Schnittstellen aus dem CAD, ERP oder auch aus anderen Programmen erfolgen, die prozessrelevante Daten liefern.

Informationen zur Biegequalität

Beim Rohrbiegen schließt die Software vor dem Biegevorgang Kollisionen mit der Maschine, dem Werkzeug oder der Umgebung aus. Das CAD-Programm liefert online die notwendigen Maschinen- oder Werkzeugparameter. Für den Fall, dass ein Roboter Biegeaufgaben übernimmt, können die notwendigen Daten für den Prozess ohne die Programmierung des Roboters verarbeitet werden.

Damit sich insbesondere lange Rohre mit kleinem Durchmesser schwingungsfrei und sicher bearbeiten lassen, kann die Software bei allen Transfluid-Maschinen die Biegegeschwindigkeit produktspezifisch anpassen. Ein Software-Modul erfasst den Fertigungsstand und versorgt übergeordnete Systeme mit produktionsbegleitenden Informationen über diese Situation und die Fertigungsqualität. So sorgt die Transfluid-Software vernetzt für einen effizienteren Produktionsablauf.