Verbundrohre mit Plus

Individuelle Rohrlösungen für die Industrie

Für die Gestaltung individueller Konstruktionsprojekte der Industrie werden Rohre aus physikalisch vernetztem Polyäthylen (PE-Xc) und MT- Verbundrohre aus Aluminium immer wichtiger. Hewing, ein Anbieter aus Ochtrup, stellt vor.

11. April 2001

Dank der breiten Palette von physikalisch vernetzten Polyäthylenrohren, MT-Verbundrohren und „MT-Plus“- Verbundrohren bis hin zu Antistatik- und UV-resistenten Rohren ist es Hewing möglich, die unterschiedlichsten Einsatzbereiche mit vorkonfektionierten, montagefertig gelieferten Rohrgruppen abzudecken - egal, ob es sich beispielsweise um den Transport von Druck- oder Arbeitsluft, von Ölen oder schüttfähigen Gütern handelt.

Einen Schwerpunkt des Angebots bilden die neuen MT-Plus-Verbundrohre. Sie weisen eine Bördelung auf, die eine ökonomische Verbindung mit freiem hydraulischem Querschnitt ermöglicht. Diese Verbindung bleibt auch bei hohen axialen Zuglasten dicht. Damit präsentiert Hewing eine Eigenentwicklung, die bei derartigen Verbundrohren einmalig ist. Obwohl aus mehreren Schichten bestehend, weist das MT-Plus-Rohr durch die Bördelung keinerlei Beeinträchtigung der Materialeigenschaften auf. Der Grund: Die Aluminiumschicht ist stumpf und nicht überlappt geschweißt. Einem Auseinanderziehen und Brechen des Werkstoffes ist somit wirksam vorgebeugt.

Enge Abstimmung mit dem Auftraggeber

Egal, ob PE-Xc-Rohr oder MT-Plus-Verbundrohre - am Anfang eines Projektes wird in individuellen Beratungsgesprächen erarbeitet, welche Anforderungen zu erfüllen sind und welche Rohrart besonders geeignet ist. Die Anfertigung von Konstruktionszeichnungen gehört ebenso zum Leistungsspektrum von Hewing wie die Prototypenfertigung, umfassende Versuchsreihen und Testverfahren. Der Kunde hat es vom ersten Gespräch bis zur Lieferung des einbaufertigen Produktes mit einem festen Ansprechpartner zu tun. Ein reibungsloser Ablauf und ungestörter Informationsfluss sind somit gewährleistet.

Neue Einsatzmöglichkeiten für Kunststoffe Genau so umfassend ist die Betreuung, wenn es um die Veredelung von Kunststoffprodukten geht. So können die Oberflächen von Behältern oder Formteilen mit dem Offline-Fluorierungsverfahren gegen das Eindringen unpolarer Lösungsmittel gesperrt und gleichzeitig die Benetzbarkeit - für Kleben oder Lackieren - stark verbessert werden. Dadurch ergibt sich für die Kunststoffe eine Vielzahl neuer Einsatzmöglichkeiten.

Erschienen in Ausgabe: 04/2000