Verbände rücken zusammen

GSB International und GDA planen enge Zusammenarbeit ab 2011

29. September 2010

Die GSB International, Schwäbisch-Gmünd, wird ab 2011 eng mit dem GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf, zusammenarbeiten. Im Laufe des Jahres 2011 verlegt die GSB deshalb ihre Geschäftsstelle nach Düsseldorf ins Haus der Metalle, so dass die Kooperation im Laufe des Jahres sukzessiv umgesetzt werden kann. Dem Plan stimmten die Mitgliedsunternehmen beider Verbände mit großer Mehrheit zu. Beide Organisationen bleiben unabhängig und rechtlich selbstständig.

Die GSB International ist seit mehr als 30 Jahren Partner für Bauherren, Architekten und Metallbauer. Sie ist die weltweit erste Qualitätsorganisation für die Beschichtung von Bauteilen aus Aluminium und aus Stahl. Ziel der Qualitätsgemeinschaft ist, die Qualität der Lackierung und Beschichtung von Aluminium und Stahl und deren Legierungen für den Architekturbereich zu sichern und entsprechend dem technischen Fortschritt weiter zu entwickeln. Die GSB verspricht sich von der Kooperation mit dem GDA, der als Branchenverband der Aluminiumindustrie 109 Mitglieder zählt und gemessen am deutschen Produktionsvolumen über einen Organisationsgrad von 96 Prozent verfügt, eine engere Zusammenarbeit mit der deutschen und internationalen Aluminiumindustrie.

„Wir wollen gemeinsam mit dem GDA unsere wegweisende Qualitätssicherung, die strategische Positionierung der Qualitätsgemeinschaft und damit die weitere Verbreitung des GSB Qualitätszeichens verbessern“, erläutert der GSB-Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Alfort die Hintergründe für die engere Kooperation von GSB und GDA. Die bessere Zusammenarbeit zwischen Werkstoff Aluminium, Aluminiumhalbzeug und dessen Oberflächenbeschichtung trage zur Qualitätssicherung und damit zur weiteren Verbreitung des Qualitätszeichens bei, so Alfort. Übergreifende Themen im Bereich des Umweltschutzes, der Nachhaltigkeit usw. könnten durch den GDA und dessen Organisationsverbund mit anderen Verbänden besser koordiniert und bearbeitet werden.

„Die Aluminiumindustrie und ihre Unternehmen haben ein hohes Interesse an der Ausführung und an der Qualität der Oberflächenbehandlung, in diesem Fall an der Beschichtung“, ergänzt GDA-Präsident Friedrich W. Brökelmann. Der GDA könne durch die zukünftige räumliche Nähe und enge Kooperation mit der GSB Geschäftsstelle seine Werkstoffkompetenz bei der strategischen Weiterentwicklung der Qualitätsrichtlinien Presseinformation einbringen und somit die Erschließung neuer Märkte unterstützen. „Unsere Industrie bleibt durch die Kooperation mit der Qualitätsgemeinschaft in der Position des Handelnden und kann proaktiv internationale Richtlinien und Normen mitbestimmen und so Nachteile und Risiken für die Branche minimieren“, so Friedrich W. Brökelmann.