VDMA Präzisionswerkzeuge

Produktion 2006 um drei Prozent gestiegen - Gute Aussichten für 2007

20. April 2007

„Die Aussichten auf ein erfolgreiches Jahr 2007 sind für die deutschen Präzisionswerkzeug-Hersteller gut“, sagte Dr. Dieter Kress, Vorsitzender des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) am Dienstag in Frankfurt. „Die Branche hat 2006 ihre Produktion gegenüber dem Vorjahr insgesamt um drei Prozent gesteigert und Werkzeuge im Wert von 8,5 Milliarden Euro hergestellt“, so Kress weiter. Die Hersteller von Spannzeugen konnten ihre Produktion um zehn Prozent, die Messtechnikproduzenten um neun Prozent und diejenigen von Zerspanwerkzeugen um sechs Prozent steigern. Lediglich im Werkzeugbau sank die Produktion 2006 noch einmal leicht. Demgegenüber stiegen die Auftragseingänge in allen Produktbereichen, und die Unternehmen konnten 2006 endlich auch wieder einen steigenden Inlandsabsatz feststellen. Die Präzisionswerkzeug-Branche ist der zweitgrößte Arbeitgeber im Maschinenbau nach der Antriebstechnik. Die Unternehmen stehen in einem scharfen internationalen Wettbewerb und sind auf ihre hochqualifizierten Arbeitskräfte angewiesen. Kress: „Unsere Produkte sind mit durchschnittlich 45 Prozent an den Gesamtkosten sehr personalintensiv. Daher brauchen wir einen Tarifabschluß mit Augenmaß.“