Unterstützung mit Werkstoffdaten

Granta stellt neue Funktionen seines Werkstoff-Informationsmanagementsystems Granta Mi vor. Sie erweitern den Werkstoffdaten-Support für CAD- und PLM-Werkzeuge. Mit einer neuen Web-App wird die oft entscheidende Frage „Wo wurde das Material verwendet?“ beantwortet. CAD-Anwender können jetzt Alternativ-Werkstoffe untersuchen, darüber hinaus gibt es eine Option für die PLM-Integration.

30. November 2015

Granta Mi versetzt Unternehmen in die Lage, wichtige unternehmenseigene Informationen über ihre technischen Materialinformationen zu verwalten, sie mit umfassenden Referenzdatenbibliotheken zu kombinieren und dieses Wissen im Design und der Entwicklung anzuwenden – unter anderem innerhalb ihrer CAD-, PLM- und CAE-Systeme.

Die App versetzt Designer in die Lage, ein Material ihrer Granta-Mi-Datenbank auszuwählen und dann in ihrem PLM-System abzufragen, in welchen Produkten oder Bauteilen der Werkstoff verwendet wurde. Wenn beispielsweise ein bestimmter Kunststoff für ein neues Produkt in Betracht gezogen wird, möchte der Entwicklungsingenieur wissen, wo dieser Werkstoff in früheren Anwendungen eingesetzt wurde, um so Probleme zu vermeiden. Ein weiterer Anwendungsfall ist die Frage, welche Produkte gefährdet sind, wenn ein Material aufgrund neuer Regularien oder Lieferschwierigkeiten nicht mehr verfügbar ist. Die App verknüpft unternehmenseigene Material- und Produktanwendungsdaten, um diese wichtigen Fragen schnell über ein benutzerfreundliches Interface zu beantworten.

Werkstoffe identifizieren

Die Materials-Gateway-Plug-ins bieten direkten Zugriff auf unternehmenseigene Werkstoffdaten innerhalb der CAD-, CAE- und PLM-Systeme. So können CAD-Nutzer ein Material auswählen, es ihrem Modell zuweisen und danach die mit dem Werkstoff verknüpften Daten für die Analyse nutzen. Falls der Designer kein Material findet, das den Anforderungen entspricht, kann er jetzt eine Werkstoffvariante anfordern und die Eigenschaften, die er ändern möchte, identifizieren. So kann der Entwickler kontrolliert und konform zu den unternehmensspezifischen Materialentwicklungsprozessen verschiedene Werkstoffoptionen untersuchen. Das Werkzeug basiert auf Anfragen von Kunden und wurde für Designarbeitsabläufe aus der Praxis entwickelt.

Unternehmen, die das neue Teamcenter-PLM-System verwenden, haben nun eine weitere Methode, Werkstoffinformationen zu integrieren. Sie können Materialinformationen aus Granta Mi in das Teamcenter „Integrated-Materials-Management“-Datenmodel integrieren, wo es dann von den Teamcenter-Werkzeugen zugewiesen und genutzt werden kann. Nutzer können die komplexen Lebenszyklen von Materialinformationen zu jedem Werkstoff und jeder Eigenschaft in ihrer unternehmenseigenen Knowledge-Base verwalten. Sie können die benötigten Daten direkt in das PLM-System einladen und erhalten einen „Live Link“ zur Datenquelle. Das ermöglicht die Nachverfolgbarkeit und Updates, wenn die Daten sich ändern.