Universelle Drehmomentmodule

Promess stellt auf der diesjährigen Motek seine neue Generation universeller Drehmomentmodule vor. Die neue Serie wurde mechanisch überarbeitet und erlaubt aufgrund eines neuen Messprinzips eine präzisere Erfassung des Drehmoments als herkömmliche Messsysteme.

26. August 2016

Ein Vorteil der universellen Drehmomentmodule ist, dass sie als integrierte Lösung aus Antrieb und Drehmomentmessung angeboten werden. Der Anwender hat somit ein fertiges System, das er sofort für die Prüfung und Überwachung des Drehmoments und die Qualitätssicherung seines Produktionsprozesses einsetzen kann.

Es lassen sich Losbrech-, Rast- oder Reibmomente von Wälzlagern unter definierter Vorspannung erfassen, oder die Funktion von Schaltern, Ventilen, Kugellagern oder Torsionsdämpfern überprüfen. Auch die Integration in eine Montagelinie ist möglich, um zum Beispiel einen Kalttest von Elektromotoren auszuführen.

Für kleine und größere Momente

Promess bietet die universellen Drehmomentmodule in zwei Baugrößen an: für kleine Momente das ›UW5‹ bis 1,5 Newtonmeter und einer Drehzahl von 200 min-1; für größere Momente das ›UW5‹ bis 30 Newtonmeter und einer Drehzahl von 600 min-1.

Die universellen Drehmomentmodule werden standardmäßig mit dem digitalen Vorverstärker ›PDM-S‹ von Promess und der Programmiersoftware ›V5‹ ausgeliefert. Die Software bietet mir ihrer Datenbankstruktur alle Möglichkeiten zur Prozessdokumentation. Zur Analyse der Daten stehen optional standardisierte Schnittstellen zu ›QS-Stat‹ und ›IPM‹ zur Verfügung.