Universalfasstransportwagen für Schweißdraht

Ein komplett neues Produktprogramm rund um das Thema Drahtförderung wird von MIG Weld vorgestellt. Dieses Programm umfasst einen Universalfahrwagen, sowie Abspulhauben für runde, quadratische und achteckige Drahtfässer der verschiedensten Schweißdrahthersteller, Abspulhilfen gegen Knotenbildung, die Drahtförderschläuche Rolliner NG und XL, sowie ganz neu Softliner und Toughliner mit passenden Schnellkupplungen und einer Drahtendkontrolle.

06. September 2013

Ein neu entwickelter Druckluftantrieb erweitert die Einsatzmöglichkeiten für noch größere Distanzen zwischen dem Drahtfass und dem Vorschubgerät. Für die Drahtantriebe verschiedenster Hersteller stehen passende Anschlüsse bereit.

Die besondere Innovation liegt darin, dass die Reibungskoeffizienten der Schläuche, sowie die für die Entnahme der Drähte aus den Fässern nötigen Kräfte nun bekannt sind. Mit Hilfe eines auf www.migweld.de veröffentlichten Berechnungsformulars ist es möglich, die Auslegung des Drahtführungsystemes auf seine Funktionsfähigkeit zu überprüfen und die notwendigen Komponenten auszuwählen. Dies ermöglicht dem Systemintegrator die optimale Konfiguration der Schweißdrahtversorgung direkt aus dem Katalog.

Das beliebte Programm WPS-Maker zur Erstellung von Schweißanweisungen wird in der Vorabversion 2.0 vorgestellt. Der Programmcode wurde von Grund auf neu geschrieben und viele neue Funktionen sind enthalten. Das WYSIWYG-Konzept wurde weiter verbessert und die meisten Eingaben können direkt im Formular ohne unnötige Dialoge vorgenommen werden.

Zur Berechnung der Wärmeeinbringung kann für jeden Schweißprozess ein individueller thermischer Wirkungsgrad festgelegt werden. Bei Prozessen mit mehreren Elektroden können für jeden Draht eigene elektrische Parameter dargestellt werden. Nicht ausgefüllte Formularfelder können ausgeblendet werden, wodurch eine bessere Übersichtlichkeit entsteht. Die Schriftgröße ist nun einstellbar und das Programm wird in mehr als zehn Sprachen verfügbar sein.

Eine besondere Innovation liegt in der Erstellung der Schweißnahtskizzen. Diese werden weiterhin mittels einfacher Eingabe der Abmessungen generiert, erfolgen nun intern in DXF- oder DWG-Code. Diese können auf Knopfdruck exportiert und mit beliebigen CAD-Programmen editiert und wieder zurück geladen werden.

Für Anwender, die kein eigenes CAD-System zur Verfügung haben, besteht eine direkte Schnittstelle zur kostenfreien CAD-Software Draftsight von Dassault Systèmes. Natürlich können auch beliebige CAD-Zeichnungen importiert werden.