Umbau unterstützt die Produktion ferritischer Edelstahlgüten

Outokumpu Stainless Oy hat die CMI UVK GmbH mit der Modernisierung des chemischen Teils der Glüh-/Beizlinie APL 2 im Werk Tornio beauftragt.

12. Oktober 2007

Outokumpu Stainless Oy hat die CMI UVK GmbH mit der Modernisierung des chemischen Teils der Glüh-/Beizlinie APL 2 im Werk Tornio beauftragt. Die Anlage arbeitet nach dem Mittelleiterverfahren, das sich bereits in anderen Werken bewährt hat. Bereits im März 2007 startete Outokumpu mit der Inbetriebnahme von Haubenglühen für die Wärmebehandlung ferritischer Edelstahlqualitäten nach dem Warmwalzprozess eine neue Stufe der Coil-Produktion im Werk Tornio. Im Juni 2007 orderte Outokumpu bei CMI UVK GmbH die für die Behandlung ferritischer Güten (400er Serie) erforderliche Modernisierung des chemischen Anlagenteils der APL No. 2 und ergänzt so die Investition in die Haubenglühen. Die modernisierte Beize soll ab Ende 2008 2B-Qualitäten erzeugen. Ausschlaggebende Punkte für die Auftragserteilung an CMI UVK waren die Erfahrungen des Unternehmens im Bereich der ferritischen Edelstahlerzeugung und insbesondere die geforderte hohe Qualität des ferritischen Endproduktes, welches mit dem Mittelleiterverfahren von CMI UVK erzielt wird. Auch die hohe Betriebssicherheit des Anlagekonzepts mit einem integrierten „Operation Model“ zur Optimierung des Säureverbrauches spielte bei der Entscheidung eine wichtige Rolle.

Der Lieferumfang für die chemische Behandlung umfasst im Einzelnen eine Entfettung im Einlaufteil und den kompletten Beizteil nach dem Glühofen.