Trennverfahren für fast jeden Werkstoff weiter verbessert

Wasserstrahl schneidet jetzt mit 6.000 bar

10. Dezember 2007

Wasserstrahlschneiden ist ein modernes Verfahren, das erst in den 60er Jahren entwickelt wurde. Gerade zum Trennen und Schneiden moderner Werkstoffe wie Verbundmaterialien oder Keramik ist es besonders geeignet, aber auch Stahl, Aluminiumlegierungen oder Glas lassen sich damit exakt, effektiv und kostengünstig trennen. Ausschlaggebend für hohe Trennleistung ist dabei die Form und Geschwindigkeit des Wasserstrahls. Physikalisch bedingt steigt mit höherem Druck der Energiegehalt des "Schneidwerkzeugs" Wasser an, gleichzeitig reduziert sich der Strahldurchmesser und der Wasserverbrauch. Ein neues "HyperPressure" System nutzt diesen Effekt, um mit 6.000 bar das Wasserstrahlschneiden entscheidend zu verbessern. Die Produktivität steigt, die Stückkosten sinken. Wasserstrahlschneiden als bewährte Technik birgt auch heute noch enormes Innovationspotenzial. Als Weltmarktführer und Erfinder des Abrasivwasserstrahlschneidens hat die amerikanische Flow International Cooperation nun in diesem Werkzeugmaschinensegment mit einer Wasserstrahlschneidanlage, die unter einem Dauerarbeitsdruck von 6.000 bar produziert, einen neuen Meilenstein gesetzt. Die Anlage ist serienreif und bewährt sich bereits im praktischen Einsatz. Ziel der Neuentwicklung war, die Schneidzeiten zu reduzieren und die Betriebskosten zu senken. Das neue Hyperpressure-System setzt hier Maßstäbe.