Technik für die Welt von morgen

Prof. Radermacher spricht Keynote zur Productronica 2007

08. Oktober 2007

Die Weltleitmesse für Elektronikproduktionstechnik Productronica 2007 vom 13. bis 16. November in München ist auch in diesem Jahr wieder der wichtigste internationale Branchengipfel für die weltweite Elektronikfertigungsindustrie, zu dem die Weichen für viele Zukunftstechnologien gestellt werden. Einen Blick in die Zukunft von Technik, Wirtschaft und Gesellschaft können die Aussteller der Productronica 2007 bereits bei ihrem traditionellen „Get together“ am Vorabend des ersten Messetages werfen: Mit Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, dem Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n) und Professor für Informatik an der Universität Ulm, hat die Messe München einen prominenten und über die Landesgrenzen hinaus bekannten Zukunftsvisionär als Keynote-Redner gewonnen.

Prof. Franz Josef Radermacher gehört zu den meistgefragten Experten zu Themen wie Globalisierung, Innovation, Technologiefolgen und nachhaltige Entwicklung. Der promovierte Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler ist einer der Vordenker der „Global Marshall Plan Initiative“. Ihr Ziel ist es, ein verbindliches globales Rahmenwerk für eine ökosoziale Weltwirtschaft zu erstellen, um die Wirtschaft mit Umwelt, Gesellschaft und Kultur in Einklang zu bringen. Um Globalisierung und die Zukunft von Gesellschaft, Wirtschaft und Technik geht es auch in der Keynote „Globalization, Information Society, Sustainable Development - What are the Challenges ahead?” von Prof. Radermacher zum „Get together“ der Productronica am 12. November 2007. Der Zukunftsforscher wird aktuelle Entwicklungen wie das Bevölkerungswachstum, soziale Spannungen in der „Welt“-Gesellschaft, die kulturellen Konflikte und die sich verschärfende weltweite ökologische Situation analysieren und die besondere Rolle von Elektronik, Computern und Netzwerken als Nervensystem des Superorganismus „Menschheit“ beleuchten. Darüber hinaus wird er einige Zukunftsszenarien aufzeigen - den Kollaps der Biosphäre, die “Brasilianisierung” der Gesellschaft und schließlich die Balance. Mit dem “Global Marshall Plan” beschreibt er einen möglichen Ausweg in Form erster Schritte in Richtung auf die Durchsetzung einer ökosozialen Weltwirtschaft.