Stromquelle für präzises Plasmaschneiden

Esab hat jetzt die I-Serie der Stromquellen für das automatische Plasmaschneiden vorgestellt. Die neue Generation an Stromquellen ermöglicht dem Kunden, die Anlagen nach Bedarf zu erweitern.

05. Dezember 2016

Dank der Heavycut-Technik zur Verbesserung von Schnittqualität und Präzision ermöglicht die Schnittqualität der I-Serie die direkte Weiterleitung von Teilen vom Schneidtisch zum Schweißen und Lackieren oder zur Montage – ohne Nachbehandlungen. Auch bietet sie eine Bohrkapazität bis 50 Millimeter bei 400 Ampere bei allen Werkstoffen. Die I-Serie liefert Schnitte der ISO-Klasse 3 oder besser bei einer Blechstärke bis 50 Millimeter und reduziert Abschrägungen und Nachbearbeitungsbedarf.

Der Wassernebel-Sekundärprozess, der Stickstoff als Plasmagas und gewöhnliches Leitungswasser zur Abschirmung nutzt, liefert geringere Kosten pro Schnitt bei nicht eisenhaltigen Werkstoffen. Bei Edelstahl ist die Schnittgeschwindigkeit des WMS-Prozesses laut Esab 300 Prozent höher im Vergleich zu Systemen, die Argon-Wasserstoff als Plasmagas einsetzen.

Kostensenkung bei dickeren Schnitten

Die I-Serie reduziert die Kosten pro Schnitt zusätzlich durch die Verwendung von Xtremelife-Verschleißteilen für das Schneiden mit 300 und 400 Ampere. Diese Verbrauchsmaterialien verwenden mehrfache Hafnium-Einsätze anstatt eines Einzeleinsatzes und haben eine zweiteilige Spitze mit geringerer Betriebstemperatur.

Die bessere Kühlung erhöht die Standzeit der Teile und die Schnittgenauigkeit der Spitze, insbesondere beim Bohren mit höheren Stromstärken. Durch die Kombination dieser Eigenschaften können die Betriebskosten bei Baustahl um bis zu 30 Prozent gesenkt werden, was wiederum zu geringeren Kosten pro Meter führt.

Flexibilität

Die Serie ist in Konfigurationen von 100 bis 400 Ampere erhältlich. Alle Modelle haben ein gemeinsames Gehäuse und gemeinsame Komponenten. Die modulare Auslegung minimiert den Teilebestand und die Reparaturzeiten. Eine LED-Fehleranzeige informiert über den Maschinenstatus, um die Fehlerbehebung zu beschleunigen, und bei Ausfall eines Wechselrichterblocks kann der Schneidvorgang mit den übrigen Blöcken fortgesetzt werden.

„Die automatischen Plasmaschneider der I-Serie arbeiten intelligent“, erläutert Ott. „Die Möglichkeit, weitere Wechselrichterblöcke hinzuzufügen, bedeutet für die Hersteller, dass sie keine Bedenken haben müssen, ein System zu kaufen, das keine ausreichenden Kapazitäten für künftige Anforderungen hat.“