Steigende Nachfrage

Der weltweite Verbrauch von Aluminium wird mittelfristig weiter zulegen, trotz Unsicherheiten in den internationalen Finanzmärkten. DieIndustrie ist optimistisch. Die wieder steigende Nachfrage aus allen wichtigen Anwendungsmärkten spürt auch die weltweit größte Branchenmesse, die Aluminium 2012.

03. September 2012

Vom 9.bis 11. Oktober geht die Aluminium nach ihrem Umzug von Essen nach Düsseldorf am neuen Standort mit 950 Ausstellern aus 50 Nationen und einem starken Zuwachs bei der Ausstellungsfläche (+ 20 %) an den Start.

Der Umzug nach Düsseldorf beschert der Aluminium schon jetzt neue Bestmarken und setzt neue Kräfte frei: Viele Unternehmen haben die Gelegenheit genutzt, ihre Stände deutlich zu vergrößern. Zudem kann die Aluminium im Zuge der neuen Messe-Aufplanung die Hallen künftig noch stärker den einzelnen Ausstellungssegmenten zuordnen. Dabei wird sich die Messe an der Prozesskette orientieren, von der Primärproduktion und dazugehörigen Technologien (Halle 9) über Guss- und Wärmebehandlung sowie Recycling (Halle 10) und Halbzeuge (Hallen 11 & 12) bis zur Oberflächenbehandlung (Halle 13) sowie den Themen Metallbehandlung, Schweißen und Fügen (Halle 14).

Mit Unterstützung des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie und der EAA European Aluminium Association zeigt die Messe alle zwei Jahre das volle Leistungsspektrum der Branche: von der Produktion des Werkstoffs über die Verarbeitung bis zum Endprodukt. Von den großen Keyplayern wie Alcoa, Constellium, Hydro, Trimet, SMS, BWG, Sapa oder Quatalum bis zu kleineren Spezialanbietern ist die internationale Aluminiumindustrie in Düsseldorf vertreten.

Aluminium wird internationaler

Vor allem die Messebeteiligung aus dem Ausland hat 2012 zugelegt. Zu den größten Ausstellernationen gehören (nach Deutschland) in diesem Jahr Italien (mit mehr als 70 Ausstellern), dicht gefolgt von der Türkei und China. Neben dem europäischen Ausland sind auch Nordamerika, die arabischen Staaten und Asien auf der Aluminium stark vertreten. 50 Nationen stehen auf der Ausstellerliste. Die sehr gute Auslastung der Messe spiegelt auch die Belegung der sechs Länderpavillons wider. Zu den größten Gemeinschaftständen gehört der Chinesische Pavillon. Ergänzt werden die Länderpräsentationen vom Dänischen Pavillon, dem seit Jahren etablierten Holland Pavillon, dem Französischen sowie dem Skandinavischen Pavillon.

Acht Themenpavillons setzten Akzente

Die Aluminium bildet die internationale Vielfalt der Aluminiumbranche in ganzer Tiefe und Breite ab. Mit ihren acht Themenpavillons setzt die Messe jedoch Akzente und schafft spezielle Anlaufstellen für Besucher. Dazu gehören der der Primärpavillon (Halle 9), der Gießereipavillon (Halle 10) und der Schweißen- und Fügenpavillon (Halle 14) sowie das Forum Forschung als Plattform für wissenschaftliche Institute.

Neue zentrale Anlaufstelle zum Thema Oberflächenbearbeitung wird das Competence Centre Surface Technology in Halle 13, das den früheren Oberflächenpavillon und den Pavillon für Stückbeschichtung vereint.

Ebenso eine Premiere feiert der Händler-Pavillon in der Halle 11, der unter Federführung des Wirtschaftsverbandes Großhandel Metallhalbzeug e.V. (WGM) entsteht. Hier präsentieren sich Aluminium- und Metallgroßhändler.

Pavillon für junge und innovative Unternehmen

Die Keyplayer aus allen Bereichen der Aluminiumindustrie prägen auch in diesem Jahr wieder das Bild der Messe, aber auch kleinere und jüngere Unternehmen zeigen in Düsseldorf ihre Produktneuheiten. Möglich macht dies unter anderem das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, in das die Aluminium erneut aufgenommen wurde. Die jungen Unternehmen zeigen sich auf einem eigenen Gemeinschaftsstand in Halle 14.

Aluminium Conference zeigt Zukunftschancen auf

30 Vorträge, fünf Themenbereiche: Die Aluminium-Conference 2012 gibt einen Überblick über die Zukunftschancen des Werkstoffs Aluminium in den unterschiedlichsten Anwendungsmärkten. Organisiert wird die internationale Tagung erneut vom GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie, dem Partner der Messe. "Aluminium – Material for the Future" ist das Leitthema der Vorträge in den fünf Sessions Processes, Surface, Automotive, Transport und Aluminium Markets. Die Konferenz beginnt jeweils um 9.30 Uhr und endet um 16.30 Uhr. Die einzelnen Sessions mit je sechs Vorträgen dauern einen halben Tag. Konferenzsprache ist Englisch.

Premiere der Recruiting Area

Eine Initiative für den Branchen-Nachwuchs startet die Aluminium mit ihrer neuen Recruiting Area. In Zusammenarbeit mit der Kaiser Stähler Rekrutierungsberatung GmbH bringt die Messe Unternehmen mit Studenten, Absolventen und Young Professionals zusammen. In dem Forum werben Aussteller um qualifizierte Fachkräfte, Jobsuchende können hier ihre Bewerbungsmappe von einer erfahrenen Personalberatung begutachten lassen und sich in einem persönlichen Gespräch wertvolle Tipps für ihre Karriereplanung holen.

Magnesium Area

Der Werkstoff Magnesium bekommt in diesem Jahr wieder eine eigenen Sonderfläche sowie einen Themenpavillon auf der Messe. In der Magnesium Area in Halle 10 zeigen Aussteller aktuelle Anwendungsbeispiele des Leichtbau-Metalls. Der hier ebenfalls befindliche Magnesium-Pavillon wird von der Europäischen Forschungsgemeinschaft Magnesium e.V. (EFM) unterstützt. Begleitet wird die Magnesium Area durch das 20. Magnesium-Abnehmer-und-Automotive-Seminar am 8. und 9. Oktober.

Leichtbau-Gipfel des Jahres: Aluminium und Composites Europe

Gemeinsam mit der parallel stattfindenden Composites Europe, der Europäischen Fachmesse für Verbundwerkstoffe, bildet die Aluminium ein starkes Messe-Doppel für den Leichtbau. Auf der Composites Europe zeigen rund 400 Aussteller die Trends im Bereich der Verbundwerkstoffe – von der neuesten GFK-Generation bis zu den derzeit innovativsten Carbon-Anwendungen im Fahrzeug- und Flugzeugbau. Im Mittelpunkt der Messe stehen in diesem Jahr die Themen Automatisierung und Serienfertigung von Verbundwerkstoffen. Beide Messen bringen mehr als 1.300 Aussteller zusammen, die in Düsseldorf Schlüsseltechnologien und Anwendungen für die Märkte von Leichtbau-Werkstoffen präsentieren.