Diese Steigerung ist insbesondere auf die starke Weltkonjunktur in der Stahlindustrie zurückzuführen, wo kräftig investiert wurde. Aber auch die anderen Märkte, die von den Unternehmen der SMS Group bedient werden, wie die Härte- und Schmiedeindustrie, die NE-erzeugende Industrie sowie die kunststoffverarbeitende Industrie haben sich positiv entwickelt. Dabei zeigt der Auftragseingang aus Deutschland von rund 13 % Prozent des Gesamtauftragseinganges erstmals seit Jahren eine leichte Erholung des Inlandsmarktes. Die wichtigsten Marktregionen für SMS sind nach wie vor China, Russland und Indien. Aber auch andere Länder, die sich auf der Stufe der Industrialisierung bzw. in einer umfassenden Modernisierungsphase befinden, trugen zum Auftragseingang bei. Die Industrie in den traditionellen Stahlregionen Nordamerika, Westeuropa und Japan hat dagegen trotz der hervorragenden Geschäftslage der vergangenen Jahre nur im normalen Umfang investiert. Aber auch hier macht sich der zunehmende Konkurrenzdruck durch die Neuanlagen in den Entwicklungsländern bemerkbar, die zunehmend Modernisierungsinvestitionen zur Aufrechterhaltung der Konkurrenzfähigkeit erforderlich machen.