Starker Inlandsmarkt

Erfolge

2011 erwirtschaftete die deutsche WZM-Branche 13,1 Mrd. Euro, ein Plus von 33 Prozent.

01. März 2012

Die Exporte stiegen ebenfalls um 33 Prozent auf 8,1 Mrd. Euro. Der mit Abstand wichtigste Markt bleibt China. Er ist mit über 2 Mrd. Euro und einem Zuwachs von fast zwei Fünfteln mehr als dreimal so groß wie die Nummer 2, die USA. Überraschend jedoch: Nord-Amerika punktete mit einem Plus von 71 Prozent. Vor allem die Automobilindustrie setzt auf Fertigungstechnik made in Germany.

Der Inlandsbedarf wuchs mit 38 Prozent überproportional. Die Automobilindustrie und der Maschinenbau hatten vom Weltmarktboom profitiert und ihre deutschen Produktionsstätten mit modernster Fertigungstechnik ausgestattet. Die Importe zogen um 43 Prozent an, an der Spitze traditionell die Schweiz und Japan. Im 4. Quartal 2011 sank der Auftragseingang erstmals seit zwei Jahren wieder.

Die Bestellungen gingen insgesamt um 4 Prozent zurück. Die Inlandsorders notierten 2 Prozent über Vorjahr, der Auftragseingang aus dem Ausland sank um 7 Prozent. »Den wesentlichen Rückgang hatten wir im Dezember, der nach 25 Monaten erstmals wieder ein Minus aufwies«, erläutert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW. Der Vergleichsmonat ein Jahr zuvor habe allerdings den höchsten Wert erreicht seit Erhebung der AE-Statistik zu Beginn der 60er-Jahre.

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Erschienen in Ausgabe: 02/2012