Stanztechnik und Feinschneiden

Vom 9. bis 10. März 2016 findet das Seminar "Stanztechnik und Feinschneiden" in Ostfildern-Nellingen statt. Das Seminar gibt einen Überblick über die Möglichkeiten und Anwendung von Stanzen und Feinschneiden. Es werden fortschrittliche Verfahren und Anwendungsbeispiele für Teilegestaltung, Werkstoffwahl, Prozessgestaltung, Werkzeugkonstruktion und Pressen vorgestellt.

15. Februar 2016

Blechteile und Blechkonstruktionen bieten Vorteile gegenüber alternativen Fertigungsverfahren. Das Stanzen von Blechen ist eines der wichtigsten  Metallverarbeitungsverfahren. Die Kombination aus Feinschneiden und Umformen eröffnet Möglichkeiten für neue Lösungen mit Produktivitäts-, Kosten- und Wettbewerbsvorteilen. Werkzeuge beeinflussen durch Teilequalität, Wartungs- und Reparaturzyklen, Zuverlässigkeit und Kosten die Effektivität der Fertigungssysteme.

Wettbewerbsvorteile durch Automatisierung und Kostenführerschaft bei Stanzteilen, Werkzeugen und Maschinen sind oft unzureichend. Profitable Differenzierung im Produktentwicklungsprozess und neue Fertigungstechniken versprechen mehr Erfolg. Die fertigungsgerechte Bauteilkonstruktion ist Basis wirtschaftlicher Fertigung und Erreichung der Qualitätsvorgaben. Im Seminar wird aufgezeigt, ob Normalstanzen oder Feinschneiden Vorteile bezüglich Qualität und Kosten bietet.

Für Konstrukteure und Werkzeugbauer

Das Seminar richtet sich Fach- und Führungskräfte aus Entwicklung, Konstruktion, Werkzeugkonstruktion, Arbeitsvorbereitung, Werkzeugbau und Produktion. Es wird unterstützt durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Unter den Referenten befinden sich unter anderem Dr. Eugen Bendeich, Industrieberatung Stuttgart und VDI-Lehrbeauftragter, Uwe Bogenschuetz von Saxonia Umformtechnik, Dipl. Eugenie Klöpfer von Buderus Edelstahl, Christian Maurer von Feintool Technologie, Mathias Schmeier Raziol Zibulla & Sohn, Martin Schmid, Schuler Pressen sowie Wolfgang Wiedenmann von Andritz Kaiser.