Standardzähne für Sonderkörper

Sinnvoller Mix: Sonder-Planfräser mit Standard-Schrupp- und Schlichtwendeplatten

19. März 2009

Die Verwendung einzelner Schlichtwendeplatten, eingefügt in den Kreis der Schruppschneiden, ist ein bewährtes Mittel, um zusätzliche Finishing-Arbeitsgänge beim Fräsen zu sparen. Im Bereich großer, kundenspezifisch gefertigter Planfräser hat Walter diese Methode standardisiert.

Auf Transferstraßen, insbesondere im Fahrzeugbau zur Bearbeitung von Motorgehäuseteilen und Ähnlichem, kommen häufig große Sonder-Planfräser zum Einsatz. Die Durchmesser liegen meistens im Größenbereich 250-400 mm. Walter fertigt diese Werkzeuge nach dem System der Xtra.tec-Planfräser F4033 und F4048. Das heißt, die achtschneidigen Wendeplatten sind dieselben, welche für die genannten Xtra.tec-Werkzeuge verwendet werden (SNGX, SNMX).

Neu ist: Ab sofort stehen dem Anwender auch standardisierte Schlichtkassetten mit speziellen Schlichtwendeplatten zur Verfügung. Die Hauptmerkmale der WSP sind dabei vier Schneiden, mit großem Breitschlichtradius und lateraler Anordnung. Gefertigt werden die Schlichtplatten aus bewährten CVD- und PVD-beschichteten Tiger.tec-Schneidstoffen.

Damit bestückte Fräser verwandeln sich in universell einsetzbare, kombinierte Schrupp-Schlichtwerkzeuge. Ein zusätzlicher Finishing-Arbeitsgang erübrigt sich. Bis zu einem Durchmesser von 200 mm genügen in der Regel zwei bis drei Schlichtschneiden, bei größeren Durchmessern empfiehlt es sich, mehrere verstellbare einzusetzen (fünf bis sechs). Die neu entwickelten Standardkassetten erlauben mittels Verstellkeil eine µ-genaue Justierung. Die Nebenschneide ist per Klemmschraube einstellbar. Da sowohl Schruppwendeplatten, Schlichtwendeplatten und Kassetten im Standard erhältlich sind, ist eine schnelle Nachlieferung möglich.