Stahlbau leicht gemacht

DPS Software, IT-Systemhaus in der D-A-CH-Region, Polen und Tschechien, setzt im Stahlbau auf ›Solidsteel parametric‹. Die Software – integriert in ›Solidworks‹ – zeichnet sich durch besondere Effizienz aus.

13. Mai 2019
Stahlbau leicht gemacht
›Solidsteel parametric‹ in Solidworks steigert die Effizienz bei der Konstruktion von Stahlelementen. (Bild: DPS Software)

Was 1887 in Paris mit dem Eifelturm begann, ist eine wahre Erfolgsstory: der Stahlbau. Stahl ist zum tragenden Teil in der modernen Architektur, dem Sonder- und Anlagenbau geworden. Eine Lösung für komplexe Stahlkonstruktionen ist ›Solidsteel parametric‹, eine Software, die in ›Solidworks‹ von Dassault Systèmes integriert ist und so Planung und Konstruktion vereinfacht. Die Handhabung ist laut Hersteller intuitiv.

Solidsteel parametric verbessert und beschleunigt den Konstruktionsprozess, da der Anwender auf normgerechte Verbindungen wie Rahmenecken mit Vouten, Kopfplatten oder Rippen zurückgreifen kann. Die Einzelteile müssen nicht kompliziert konstruiert werden, sondern stehen wie ein Bausatz automatisch, normgerecht und geprüft zur Verfügung.

Solidsteel parametric wird für Solidworks mit einer umfangreichen Profilbibliothek ausgeliefert. Diese umfasst sowohl eine Vielzahl an europäischen Profilen, als auch amerikanische Profile gemäß ASTM. Selbstverständlich kann die Profilbibliothek um eigene Profile und Profilreihen erweitert werden. Auch stehen die DAST-Standard-Bibliotheken für Kopfplatten und Winkelverbindungen zur Verfügung. Jetzt wurde die Version 2019 vorgestellt.

Release 2019 – die Neuerungen

  • Beim NC-Datenmodul können NC-Daten im DSTV-Format exportiert werden. Abhängig von der Einstellung werden einzelne Teile oder ganze Baugruppen exportiert.
  • Stücklisten können nach Excel exportiert werden. Dafür stehen verschiedene Standardtemplates zur Verfügung, komplett individuelle können aber einfach erzeugt werden. Diese steuern sowohl die Optik als auch den Inhalt der Stückliste.
  • Bei geschraubten Verbindungen wie Kopfplatten oder Knotenblechen können bereits bei der Erstellung des Anschlusses Schrauben ausgewählt werden.
  • Neue Funktionen im Knotenblech ermöglichen dem Anwender eine Platzierung zwischen einem Profil und einer beliebigen Fläche.
  • Es stehen mehrere im Stahlbau übliche Standardformen von Knotenblechen zur Verfügung.
  • Das neue Datenbankmanagement beschleunigt die Datenbank-Aktualisierung und ermöglicht einen flexibleren, anwenderorientierten Einsatz.