Sparen statt warten!

Gebrauchtsoftware reicht für viele Nutzer aus

05. Mai 2010

Unternehmen, die neue Office-Software anschaffen wollen, sollten kritisch prüfen, ob es sich tatsächlich lohnt, den Verkaufsstart der neuesten Software-Version abzuwarten. In der Regel reicht Office 2007 nämlich völlig aus. Diese Version ist zudem in großen Stückzahlen auf dem Software-Gebrauchtmarkt erhältlich – und das zu einem deutlich günstigeren Preis: „Sparen statt warten!“ lautet daher die Devise.

Hinzu kommt, dass eine neue Software-Version oft deutlich höhere Hardwareanforderungen mit sich bringt.

Unternehmen stehen dann vor dem Problem, dass die Arbeitsspeicher und Prozessoren für die neue Version nicht leistungsfähig genug sind. Mit der Anschaffung zahlten sie also für eine Software, die sie gar nicht nutzen können. Die bessere Möglichkeit: Man kauft jetzt mit Office 2007 sofort das passende Programm, dessen Systemvoraussetzungen bekannt sind.

Bei der Auswahl neuer Software ist ein Faktor entscheidend: Die Programme müssen stabil und zuverlässig arbeiten. Unternehmen können sich Systemausfälle oder Kinderkrankheiten nicht leisten. Office 2007 ist ausgereift, leistungsfähig und zuverlässig. Denn wie das Beispiel Windows Vista zeigt, bedeutet neu nicht immer gleich besser.

Und tatsächlich haben erste Beta-Tests von Office 2010 gezeigt, dass die neue Office-Version in den Punkten Funktion und Benutzerfreundlichkeit noch deutliche Schwächen aufweist: „Hier muss Microsoft nachbessern“, schrieb etwa die renommierte IT-Fachzeitschrift PC-Welt erst Mitte Dezember 2009. Die Redaktion kommt zu dem Schluss: „Echte Innovationen fehlen (…). Das ist zu wenig, um den Kauf einer neuen Office-Suite zu rechtfertigen.“