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Sparen mit Dioden

Sparen mit Dioden

Technik/Schweißen

Diodenlaser können konventionelle Schweißverfahren sowie bestehende Laseranwendungen substituieren. Über die Kosteneinsparungen hinaus führt der Wechsel zur Diode häufig auch zu einer besseren Qualität der Schweißnaht.

01. März 2012

Bei der Herstellung von Wärmetauschern sollen die Außenkomponenten des Gehäuses mit einer Reihe von Heftpunkten fixiert werden. Dazu sind auch Kehlnähte erforderlich, so dass WIG als Schweißverfahren eher nicht geeignet ist. Vom Endkunden wird darüber hinaus in der Produktion eine höchstmögliche Zuverlässigkeit und ein reproduzierbarer, überwachbarer Prozess gefordert.

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Der Anlagenbauer, Bund Automation, hatte zunächst Vorversuche mit einem lampengepumpten, gepulsten YAG-Laser durchgeführt, suchte aber nach einer kompakteren und vor allem zuverlässigeren Strahlquelle für die Serienproduktion. Das Applikationslabor von Laserline führte Anwendungsuntersuchungen an realen Gehäusekomponenten des zukünftigen Wärmetauschers durch.

600 W waren demnach ausreichend, um mit einer Spotgröße im Bereich von 0,6 bis 1,2 mm die erforderlichen Heftpunkte zu realisieren. Der Prozess erwies sich als robust und wurde daraufhin von Bund Automation in eine Anlage transferiert. Dort ist die Schweißoptik fixiert, und das Bauteil wird von einem Roboter in die unterschiedlichen Schweißpositionen bewegt.

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Dadurch, dass der Laserstrahl immer senkrecht nach unten zeigt, reduzierte sich der Aufwand für die Lasersicherheit erheblich, und es war nur eine einfache Kabine zum Schutz vor Reflexionen erforderlich, um die Anlage als Laserschutzklasse 1 aufzubauen.

Mit einem Diodenlasermodul LDM war es möglich, eine sehr kompakte und zuverlässige Schweißanlage zu bauen, die nach einer zweimonatigen Prototypenproduktion seit Anfang 2010 in der Serienproduktion eingesetzt wird. Die Laseranlage hat günstigere Betriebs- und Wartungskosten als konventionelle Schweißverfahren oder andere Lasertypen.

Erschienen in Ausgabe: 02/2012