Software zur Qualitätssicherung

Imess aus Witten stellt sein bewährtes Konzept Imess SW zur optischen Spaltbandbreitenmessung auf der diesjährigen Euroblech vor. Im Rahmen der Qualitätssicherung von Spaltbandlinien, sogenannten slitting lines, wird Imess SW in Stahlwerken, Service-Centern sowie bei Herstellern von Loch-, Trafo- oder Trapezblechen eingesetzt.

18. Oktober 2016

Da in der Praxis die Breitenmessung größtenteils immer noch manuell mit der Schieblehre erfolgt, ergeben sich bei Anwendung der Imess-Lösung wirtschaftliche Vorteile:

•  Höhere Genauigkeit der Messergebnisse

•  Messmittelfähigkeit

•  Sofortige Auswertung und sichere Dokumentation

•  Einsparungen bei den Rüstzeiten

•  Verringerung der Unfallgefahr

•  Leichte Bedienbarkeit von Hardware und Software

So werden in den Applikationen aus breiten Coils nach Abwicklung viele einzelne Bänder geschnitten. Anschließend werden diese beliebig breiten Bänder nebeneinander zu Einzel-Coils aufgewickelt. In der Standardausführung wird bei Bandstillstand zur Kontrolle der Breiten gemessen. Dazu werden traversierende Kameras genutzt, die mit telezentrischen Objektiven eine konstante Bildgröße gewährleisten und unempfindlich gegen Defokussierung sind.

Bei einer Messung fährt die Kamera mit einer Geschwindigkeit von 100 Millimetern pro Sekunde quer über die Bänder und Spalten. Hierzu dient eine robuste und stabile Linearführung. Im Ergebnis erhält das Imess-Prüfsystem eine exakte Abbildung der äußeren Kanten der Bänder. Dabei wird standardmäßig eine Messgenauigkeit von ± 0,01 Millimeter zugrunde gelegt. Ferner steht dem Bediener ein zertifiziertes Kalibriernormal zur Verfügung.

Messmittelfähigkeit ist gegeben

Viele Kunden sind zertifiziert und haben genaue Anforderungen an die Messmittel. Das Qualitätsmanagement erwartet zur Qualitätssicherung der Produkte qualifizierte Messmittel mit entsprechender Messmittelfähigkeit, zertifizierter Kalibrierung und damit eine angemessene Reproduzierbarkeit der Messgenauigkeit. Die Kunden geben oft die Toleranz von ± 0,1 Millimeter vor. Um diese messmittelfähig messen zu können, muss die Messgenauigkeit des Messsystems ± 0,01 Millimeter sein.

Generell werden alle Messwerte gespeichert und den Aufträgen zugeordnet. Die Messwerte werden von der Imess-Software mit den vorgegebenen Breiten und zugehörigen Toleranzen abgeglichen, aufgelistet und auf einem Monitor präsentiert. Bei Abweichungen bleibt die Anlage stehen und es erfolgt eine Entscheidung hinsichtlich der weiteren Verfahrensweise von Seiten des Bedieners.

Zur Wirtschaftlichkeit der Imess-Lösung tragen verschiedene Faktoren bei, doch der wesentliche Punkt ist der Zeitgewinn. In kurzer Zeit liegen die Messergebnisse aus Sicht der Qualitätssicherung können Freigaben schneller erfolgen. Laut Anwenderaussagen kann pro Schicht durchaus ein Coil mehr verarbeitet werden.