Software-Portfolio erweitert

Altair hat Cedrat und das in New York ansässige Tochterunternehmen Magsoft Corporation übernommen. Damit werden die Funktionen der Hyperworks-CAE-Suite in den Bereichen Elektromagnetismus und thermische Simulation erweitert.

21. Juni 2016

Mehr als 35 Jahre Erfahrung im Bereich der elektromagnetischen Simulation zum Design von Elektromotoren kann Cedrat vorweisen. Das Unternehmen mit Sitz in Grenoble, Frankreich, entwickelt und nutzt Simulationssoftware, um die Entwicklung zuverlässiger Lösungen für elektrische und elektromagnetische Geräte wie Transformatoren, Lichtbogenkammern und Supraleitungsanwendungen zu beschleunigen.

„Indem wir Hyperworks mit unseren Lösungen für Elektromagnetismus ergänzen, bündeln wir unsere Kräfte. Mit unserem Beitritt zum Altair-Team bringen wir unsere Erfahrung im Bereich Elektromagnetismus ein und können neuen Herausforderungen begegnen und neue Bereiche erforschen", sagte Vincent Leconte, Technical Director, Cedrat.

Niederfrequente Simulation

Die Ergänzung durch Flux, der Software für elektromagnetische und thermische Simulationen, erweitert Altairs Angebot im Bereich elektromagnetischer Simulation. Jetzt können auch Aufgaben aus dem Bereich der niederfrequenten Simulation gelöst werden.

Da immer mehr Kunden die Synergien zwischen mechanischen, thermischen, strömungsdynamischen und elektromagnetischen Simulationen in ihrem Designprozess berücksichtigen, bietet dies komplexe Lösungen für Finite-Elemente-Softwareanwendungen, wie sie bei elektromagnetischen und thermisch-physikalischen Simulationen verwendet werden. Gleichzeitig können wichtigen Industrievertikalanwendungen integriert werden.

Die Übernahme von Cedart ergänzt Altairs Expertise für die Unterstützung des Internet der Dinge (IoT). Die Übernahme folgt den vorhergehenden Übernahmen von Feko, der Hochfrequenz-Elektromagnetik-Technik, und von Winprop, der Software für die Simulation von Wellenausbreitung und Funknetzplanung.

James R. Scapa, Altairs Gründer, Chairman und CEO, erklärt: “Mit dem Einsatz von Kommunikation und Regelung bei persönlichen Geräten bis zu vernetzten und autonomen Fahrzeugen, ist die Möglichkeit, diese Systeme zu simulieren, sehr wichtig für das Design. Wir werden auch weiterhin in unsere Mitarbeiter investieren, um die wichtigsten simulationsgetriebenen Designlösungen zu liefern und so IoT-Anwendungen zu unterstützen.”