Software mit Spezialmodulen

Lantek, einer der Weltmarktführer unabhängiger Software zur Steuerung von Blech- und Stahlbearbeitungsmaschinen, wird seine Branchenmodule etwa für die Automobil-, Schiffbau- und Luftfahrtindustrie kontinuierlich weiter auf die Anforderungen der Anwender optimieren und mit neuen Funktionen versehen.

18. November 2014
Lantek präsentierte Spezialmodule für nahezu alle Metall verarbeitenden Branchen auf der Euroblech.
Bild 1: Software mit Spezialmodulen (Lantek präsentierte Spezialmodule für nahezu alle Metall verarbeitenden Branchen auf der Euroblech.)

Dies bestätigte jetzt Christoph Lenhard, Vertriebsleiter des IT-Unternehmens für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Lantek bietet 2D- und 3D-CAD/CAM-Lösungen sowie ERP-Systeme, die alle mit vorhandener Software im Unternehmen zusammenarbeiten.

Für verschiedene Wirtschaftszweige – etwa auch zur Produktion von Windrädern, Landmaschinen, Regalen und Kühlsystemen im Einzelhandel oder Stahlbauteilen für Gebäude – gibt es leistungsstarke Schnittstellen zu den Konstruktionsprogrammen für einen raschen Import der CAD-Daten. Zudem sind die Lantek-Standard-Programme um Module für Anforderungen der jeweiligen Branchen erweitert.

Industrie 4.0 schon heute auch im Mittelstand

Der vollständige Prozess der Herstellung aller Blech- und Stahlelemente lässt sich dann mit Lantek-Lösungen abwickeln: Die Anbindung auch komplexer Hochregallager liefert in Echtzeit Daten zur Verfügbarkeit von Restbeständen an Blechen und Stählen. Bestellungen und Angebote sind in kürzester Zeit kalkuliert und mit wenigen Mausklicks erstellt. 2D- und 3D-CAD-Geometrien werden importiert und in CNC-Code umgerechnet. Algorithmen berechnen schließlich eine optimale Verschachtelung mit minimalem Materialverbrauch.

Alle Bauteile verlassen – auf Wunsch mit einem individuellen Etikett – sortiert die Produktion und werden „Just in Time“ geliefert. „Das ist Industrie 4.0 schon heute im Mittelstand“, sagt Lenhard. „Unser Konzept einer voll automatisierten Produktion haben wir in dem Konzept einer ‚Lantek Factory’ zusammengefasst.“ Zu Lantek Factory gibt es ein gut achtminütiges Erklärvideo auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=tTcuivQkeog

Mobiler Zugriff in Echtzeit auf alle Daten

„Eine ‚Lantek Factory’ ist ein Unternehmen, das seiner Zeit fast voraus ist: Alle Daten stehen für Analysen auch auf mobilen Endgeräten zur Verfügung“, erläutert Lenhard. „Prozesse und Kosten werden transparent. Aus den ‚Big Data’ der Produktions- und Beschaffungshistorie lässt sich die Entwicklung von Einkaufspreisen, Ressourcenverbrauch und Produktionskosten ablesen.“ Mit einem Mausklick stehen die aktuellen Marktdaten verschiedener Blech- und Stahlgüten – zum Beispiel aus Beschaffungsportalen – zur Verfügung. Nach der Eingabe von Mengen und Beschaffungspreisen berechnet das System in kürzester Zeit eine Verschachtelung, den Materialbedarf und kalkuliert daraus Angebote. Diese lassen sich anschließend sofort elektronisch versenden.

„Thinking metal“

Lantek-Software steuert Maschinen verschiedener Hersteller aus einer Oberfläche: „Wir sind einer von ganz wenigen Software-Anbietern mit CAD/CAM- und ERP-Lösungen speziell für die Metallbranche“, sagt Christoph Lenhard. Seit 1986 entwickelt Lantek seine Programme zur Blech- und Stahlbearbeitung kontinuierlich weiter. „Thinking metal“ („Wir denken in Metall“ oder „Wir machen Metall intelligent“) ist der Slogan des Unternehmens. Lantek hat Schnittstellen zu mehr als 1.000 Systemen und Typen entwickelt. „Ältere und Sondermaschinen integrieren wir kurzfristig“, erläutert Christoph Lenhard.

Zahlreiche Lantek-Kunden überzeugt das Konzept: „Wir können nun alle Maschinen aus einer Oberfläche ansteuern sowie alle relevanten Daten in der ERP-Lösung abwickeln“, sagt Holger Wiedenbach, Leiter Automatisierung und Technik, Aufzugswerke Schmitt + Sohn GmbH & Co. KG, in Nürnberg. „Ohne Lantek-Software hätten wir das Wachstum zu einem mittelständischen Industrieunternehmen niemals geschafft. Sie sind für unser Unternehmen so etwas wie Gehirn und Rückgrat zugleich“, ergänzt Konrad Andres, Geschäftsführer, WJW Waterjet Wasserstrahlschneide GmbH in Neustadt/Weinstraße.