Software für die Bildverarbeitung

Mit der Eyevision-Bildverarbeitungssoftware von EVT lassen sich zwei wichtige Komponenten steuern – zum einen die Optik und zum anderen die Beleuchtung.

31. August 2015
Brainlight und Flüssiglinse (Bild: EVT Eye Vision Technology GmbH)
Bild 1: Software für die Bildverarbeitung (Brainlight und Flüssiglinse (Bild: EVT Eye Vision Technology GmbH))

Einerseits kann die Software die Flüssiglinse von Optotune steueren, so dass auf mehrere Entfernungen problemlos fokussiert werden kann. Autofokus-Optiken auf Basis von Flüssigkeitslinsen werden bereits im Consumer-Bereich sowie in medizinischen und industriellen Anwendungen eingesetzt, beispielsweise in der Qualitätskontrolle, beim Sortieren, Code-Lesen oder bei Messen. Die Anwendungen sind dadurch einfacher und schneller zu realisieren als mit manuell einstellbaren Objektiven. Mit der Flüssiglinse wird im Bereich von Millisekunden neu fokussiert und so ein Umschalten in der Produktionslinie möglich, ohne mechanisch etwas an der Optik verändern zu müssen.

Andererseits ist EVT mit Brainlight eine Beleuchtungsserie gelungen, deren Muster programmierbar und Helligkeit einstellbar ist. Einmal programmierte Muster, sogenannte Frames, können zudem abgespeichert und beim Start automatisch geladen werden.

Das Ringlicht verfügt über eine RS232 oder TTL-UART-Schnittstelle und einer Eingangsspannung von +5 Volt oder 12-24 Volt. Zusätzlich ist es in acht Segmente mit jeweils drei LEDs aufgeteilt. Jedes dieser Segmente kann einzeln angesteuert und in seiner Helligkeit gedimmt werden. Die Kamerasteuerung erfolgt über Strobe. Über ein Plug-in für die Eyevision-Software ist die Beleuchtung komplett grafisch programmierbar.