Smartes Handling

Auf der Motek zeigt Pilz, wie dank verteilter Intelligenz Automatisierungs- und Handhabungsaufgaben in einer modular aufgebauten Produktionsanlage effizient gelöst werden können.

04. September 2019
Smartes Handling
Auf der Motek zeigt Pilz, wie dank verteilter Intelligenz Handhabungsaufgaben in einer Produktionsanlage effizient gelöst werden können. (Bild: Pilz)

Das Modell der ›Pilz Smart Factory‹ setzt sich aus vier Modulen zusammen, die miteinander vernetzt als intelligente Produktionsstraße personalisierte Produkte fertigen. Dabei sind von der Sicherheitssensorik über die Antriebstechnik bis hin zur Steuerung und Robotik sämtliche Komponenten von Pilz.

Offene Service-Robotik

Teil der Pilz Smart Factory sind die Service-Robotik-Module: das Manipulator-, Steuerungs-, Bedien-, und Software-Modul. Als Robotersteuerung ist Pilz Motion Control (PMC) die Schnittstelle zwischen Manipulatormodul, Bedienmodul und der Steuerung, wobei die Antriebssteuerung ›PMC primo MC‹ das Bewegungsmanagement des Roboterarms übernimmt. Ein wesentliches Merkmal der Service-Robotik-Module ist Offenheit: Anwender können ihre individuelle Service-Roboter-Applikation einfach zusammenstellen.

Dienstleistungen für alle Branchen und Bereiche

Auch das Dienstleistungs-Portfolio des Unternehmens, das ausgehend von der Risikobeurteilung über das Sicherheitskonzept bis hin zur CE-Kennzeichnung das Lösungsangebot komplettiert, ist Thema in Stuttgart. Dieses deckt auch speziell den Bereich Robotik ab. Pilz unterstützt Anwender mit seinem auf die einzelnen Lebensphasen eines Robotersystems abgestimmten Dienstleistungsportfolio bis hin zur CE-Kennzeichnung. Ein spezielles Schulungsangebot zum Thema Robot Safety rundet das Serviceangebot ab.

Sichere MRK gewährleisten

Teil des Dienstleistungs-Portfolios ist die Validierung von Mensch-Roboter-Kollaborationen (MRK). Besucher können auf der Motek die Funktionsweise der Kollisionsmesstechnik ›PRMS‹ bei einer Kraft- und Druckmessung selbst ausprobieren: PRMS misst die auf den menschlichen Körper einwirkenden Kräfte und Drücke bei einer Kollision mit einem Roboter und vergleicht sie mit den Grenzwerten aus der ISO/TS 15066.