Smarte Schnittführung beim Wasserstrahl

Mit einer neuen Funktion der ›Smart-Cut‹-Software des österreichischen Maschinenbauers STM werden vier kritische Schneidparameter automatisch optimiert. Das spart Kosten und eröffnet neue Spielräume.

29. Juli 2019
Smarte Schnittführung beim Wasserstrahl
Mit der neuen Funktion der ›Smart-Cut‹-Software werden vier kritische Schneidparameter automatisch optimiert. (Bild: STM)

Bisher wurde die Euphorie über die Leistungsbreite des Wasserstrahlschneidens noch durch einige Nachteile gebremst. Das ändert sich mit der neuen Software- Funktion ›TVL‹ des österreichischen Anlagenbauers STM. Denn mit dieser intelligenten Schnittführungsapplikation werden Schnittgeschwindigkeit, Winkelfehler-Ausgleich, Nachlauf- und Werkzeugkorrektur automatisch optimiert.

Der Vorteil: Das Einsatzspektrum erweitert sich nochmals. Denn ohne diese Einschränkungen können Bauteile mit höheren Genauigkeitsanforderungen als bisher kosteneffizient und in hervorragender Qualität geschnitten werden – ohne aufwendige Tests und reproduzierbar. Zudem lassen sich auch verschiedene Materialgüten mit der gleichen Einstellung in hoher Qualität verarbeiten.

Serienmäßig in der Smart-Cut-Software enthalten

Anwender geben über die Smart-Cut-Benutzeroberfläche einfach die Schneidparameter an, bevor die Schneidsoftware die Maschine direkt ansteuert und den Schneidauftrag nahezu vollautomatisch ausführt.

Die TVL-Funktion ist zunächst für das Schneiden von Edel- und Baustahl sowie Aluminium verfügbar, soll aber sukzessive für weitere Materialien adaptiert werden. Voraussetzung für den Einsatz ist eine STM-Anlage mit STM-3D- oder STM-TAC-12-Schneidkopf. Die Schnittführungsapplikation ist ab sofort serienmäßig in der Smart-Cut-Software enthalten, Bestandsanlagen können über Updates nachgerüstet werden. Für Betreiber von Premium-STM-Anlagen sind Software-Updates künftig kostenlos.