Bisher wurde die Euphorie über die Leistungsbreite des Wasserstrahlschneidens noch durch einige Nachteile gebremst. Das ändert sich mit der neuen Software- Funktion ›TVL‹ des österreichischen Anlagenbauers STM. Denn mit dieser intelligenten Schnittführungsapplikation werden Schnittgeschwindigkeit, Winkelfehler-Ausgleich, Nachlauf- und Werkzeugkorrektur automatisch optimiert.

Der Vorteil: Das Einsatzspektrum erweitert sich nochmals. Denn ohne diese Einschränkungen können Bauteile mit höheren Genauigkeitsanforderungen als bisher kosteneffizient und in hervorragender Qualität geschnitten werden – ohne aufwendige Tests und reproduzierbar. Zudem lassen sich auch verschiedene Materialgüten mit der gleichen Einstellung in hoher Qualität verarbeiten.

Serienmäßig in der Smart-Cut-Software enthalten

Anwender geben über die Smart-Cut-Benutzeroberfläche einfach die Schneidparameter an, bevor die Schneidsoftware die Maschine direkt ansteuert und den Schneidauftrag nahezu vollautomatisch ausführt.

Die TVL-Funktion ist zunächst für das Schneiden von Edel- und Baustahl sowie Aluminium verfügbar, soll aber sukzessive für weitere Materialien adaptiert werden. Voraussetzung für den Einsatz ist eine STM-Anlage mit STM-3D- oder STM-TAC-12-Schneidkopf. Die Schnittführungsapplikation ist ab sofort serienmäßig in der Smart-Cut-Software enthalten, Bestandsanlagen können über Updates nachgerüstet werden. Für Betreiber von Premium-STM-Anlagen sind Software-Updates künftig kostenlos.