Smarte Lösung mit dem Wasserstrahl

Mit Industrie 4.0 integrierten Wasserstrahlschneidsystemen in Kombination mit Applikationsberatung erleichtert der österreichische Anlagenbauer STM Herstellern den Einstieg in eine intelligente, vollautomatisierte Produktion.

26. September 2018
(Bild: STM Stein-Moser)
Bild 1: Smarte Lösung mit dem Wasserstrahl ((Bild: STM Stein-Moser))

Die Digitalisierung stellt Unternehmen in der Fertigung vor große Herausforderungen. Viele haben sich das Thema Industrie 4.0 auf die Fahne geschrieben, doch der Einstieg in diese Welt fällt ihnen schwer. Grund genug für den österreichischen Wasserstrahlspezialisten STM, Industrie 4.0 mit einer Kombination aus Machine-to-Machine-fähigen Hochleistungssystemen und ganzheitlicher Beratung den Einstieg für kleine und mittlere Betriebe zu ermöglichen.

Datenaustausch über Schnittstellen

Die Erfolgsformel: STM-Anlagen ermöglichen den Datenaustausch über alle aktuell möglichen Schnittstellen. Dafür sorgt zum Einen die Smartcut-Software, die einen Datenaustausch mit Arbeitsvorbereitung, CRM- und Prozessleitsystemen ermöglicht. Zum anderen können die Anlagen an genormte Schnittstellen wie Profinet, Profibus, UDP-Protokoll oder OPC-Server angebunden werden, um sie mit anderen Schneidmaschinen, Bestückungsautomaten oder Robotern zu vernetzen.

Neben der technischen Flexibilität setzt STM auch in der produktiven Flexibilität Maßstäbe. Denn mit STM-Wasserstrahlschneidanlagen können Materialien aller Art ohne Umrüstaufwand vollautomatisch und energieeffizient geschnitten werden – egal, ob als Sonderanfertigung oder in Serie. Zusätzlich hat STM im vergangenen Jahrzehnt ein Konzept entwickelt, wie Produktionsdaten in einem quasi offenen Netzwerk ausgetauscht und genutzt werden können. Die Daten helfen Betreibern von STM-Anlagen bei der Frage, wie welche Daten verarbeitet werden können.

Persönliche Beratung

Nachdem M2M bei STM bereits seit Jahren Standard ist, konzentriert sich das Unternehmen jetzt darauf, seinen Kunden mit einer persönlichen Beratung die Steine auf dem Weg in das Industrial Internet of Things aus dem Weg zu räumen. STM ist darauf eingestellt, Kunden bei der Digitalisierung der Fertigung an die Hand zu nehmen und interdisziplinär die Möglichkeiten in puncto Datenaustausch und intelligente Datenverarbeitung auszuloten.

Dazu werden entscheidende Parameter erhoben, allen involvierten Abteilungen zugänglich gemacht und auf die Anlagenkonfiguration übertragen. So können künftig Faktoren wie Verschleiß, Energie- und Zeitaufwand automatisch antizipiert und optimiert werden. Das ist sehr effizient, da STM die Zukunftsfähigkeit der Fertigung auch konstruktiv unterstützt. Dazu tragen die stromsparenden Antriebe und Führungen in Leichtbauweise ebenso bei wie energiesparende Komponenten und eine effiziente Stromversorgung.

Ökonomisch und ökologisch gut aufgestellt

Auch über den Energieaspekt hinaus ist Wasserstrahlschneiden eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Fertigungstechnik. Hinsichtlich Wirtschaftlichkeit überzeugt sie vor allem durch den hohen Automatisierungsgrad, geringe Werkzeugkosten sowie geringen Materialverlust. Die Nachbearbeitung durch thermische Verformung oder Grate entfällt. Der Wartungsbedarf ist ebenfalls gering, Probleme können meist per Fernwartung schnell und kostengünstig gelöst werden. Eine gute Logistik mit kurzen Transportwegen garantiert den reibungslosen Betrieb.

Ökologisch wird Wasserstrahlschneiden durch die Tatsache attraktiv, dass während des Betriebes weder Gase noch Staub entstehen. Das Brauchwasser und Dichtungen können leicht recycelt, Reststoffe fachgerecht getrennt und entsorgt werden. Reinwasser- und Abrasivschneiden ist parallel möglich – unabhängig davon, ob 2-D, 3-D, Rohr- oder Roboterschneiden gewünscht ist.

Präzise und universell

Die Technik überzeugt zudem durch Präzision, geringe Schnittbreiten und hohe Schnittkantenqualität. In einem Arbeitsgang sind komplexe und filigrane Schnittfolgen möglich – und zwar ohne Aufhärtungen, Materialspannungen und thermische Veränderungen. Gekrönt werden Vorzüge durch die Verschleißfestigkeit der Anlagen.

Ob und wie Wasserstrahlschneiden im individuellen Fertigungsprozess sinnvoll integriert werden kann, können STM-Spezialisten innerhalb weniger Tage sagen. Bei STM können Interessenten auch testschneiden lassen und über mehrere Monate unverbindlich Testmaschinen mieten. Gebrauchtanlagen und Finanzierungsmodelle machen eine Anschaffung auch bei geringen finanziellen Spielräumen möglich.