Sieben Fachhochschulen gehen Bündnis UAS7 für Exzellenz ein

Allianz von sieben deutschen Hochschulen wurde am Freitag, den 13. Juli in Berlin gegründet.

07. August 2007

Der seit zwei Jahren bestehende Zusammenschluss deutscher Hochschulen erhielt am Freitag, den 13. Juli seine endgültige Vereinsform. Die 2005 gegründete so genannte UAS7 (Seven Universities of Applied Sciences) versteht sich als strategische Allianz zur Förderung ihrer Lehr- und Forschungsaktivitäten. Der ursprüngliche Gründungsimpuls verfolgte das Ziel, auf dem amerikanischen Bildungsmarkt gemeinsam mehr Präsenz zu zeigen und die Kooperation mit führenden amerikanischen Hochschulen auszubauen. Das dafür extra in New York eingerichtete Büro warb vor Ort für die Studienprogramme der an der Allianz UAS7 beteiligten Hochschulen. Ein reger Austausch von amerikanischen und deutschen Studierenden im Rahmen von Kursen, Studien- oder Praktikumsaufenthalten begann. Der am vergangenen Freitag in Berlin gegründet Verein e.V. knüpft nun an diese erfolgreiche Arbeit zwischen den Hochschulen an und stärkt das UAS7-Bündnis. Neues Ziel ist die Förder­ung hochschul­übergreifender wissenschaftlicher Vorhaben mit interna­tionaler Ausstrahlung und Ausrich­tung. In der neu organisierten Zusammenarbeit der sieben Fachhoch­schulen ist auch die Gründung gemeinsamer Be­rufungs­kommissionen aus Mitgliedern aller Bündnis-Hochschulen vorgesehen. Seinen ersten Sitz wird der UAS7 e.V. in der Hauptstadt Berlin haben. So werden mit New York und der deutschen Hauptstadt gleich zwei Welt­metropolen zum Aktionsfeld der UAS7.

Die UAS7-Hochschulen verstehen sich als Hochschulen für Angewandte Wissenschaften mit hohen Stan­dards in Lehre und praxisnaher Forschung. Die Hochschulen verständigten sich auf einen gemeinsamen Qualitätsanspruch. Damit soll die Qualifikation der Studierenden auf einem hohen Niveau gesichert werden.