Serielle Fertigung hybrider Bauteile

Die Prozessintegration und -beschleunigung bei der Herstellung von Metall-Kunststoff-Verbindungen steht im Mittelpunkt der Hybrid Expo, die vom 22. bis 24. September auf dem Stuttgarter Messegelände stattfindet. Rund 70 Aussteller zeigen das Spektrum von der Materialforschung über Fertigungs- und Verarbeitungsverfahren, Anlagen und Werkzeuge bis zum fertigen Element.

02. Oktober 2015

Unternehmen wie die Soehnergroup/Walter Söhner, Diehl Metal Applications, Härter Stanztechnik, Inovan und Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery zeigen ein konzentriertes Angebot rund um hybride Bauteile. Die Hauptabnehmer von Hybridelementen sind die Elektronikindustrie sowie die Automobilindustrie. Aber auch den Maschinen- und Anlagenbau sowie die Medizintechnik will die Hybrid Expo mit der gesamten Branchenbandbreite erreichen.

Zu den Besucherhighlights zählt unter anderem das Hybrid Forum. Hier präsentieren Aussteller und Branchenexperten aus Forschung und Wirtschaft ihr Know-how zu Multi-Material-Bauteilen. Die Themen reichen von der Effizienzsteigerung durch die vollautomatische Herstellung eines hybriden Bauteils im Spritzgießprozess über die Einpresstechnologie und Oberflächenbeschichtung und hybride Prototypenteile zur Unterstützung im Entwicklungsprozess bis zu modernen Selektivtechniken in der Galvanik.

Parallel zur Hybrid Expo findet dieses Jahr die zehnte Auflage der Composites Europe statt. Auch sie verzeichnet starke Zuwächse: Erstmals in drei Hallen zeigen mehr als 450 Aussteller aus 30 Nationen Innovationen der Verbundwerkstoff-Industrie für den Automobilbau, die Luft- und Raumfahrt, den Bootsbau, die Windenergie-Wirtschaft und den Bausektor. Im Mittelpunkt steht die Automatisierung der großserien-tauglichen Fertigungsprozesse von Composites-Bauteilen. 11.000 Fachbesucher werden zur Jubiläumsauflage erwartet.