Schweißroboter mit Highspeed

Panasonic stellte auf der Euroblech seinen neuen Super Active Wire Feed Process (S-AWP) vor. Neben einer Schweißvorführung konnten die Besucher den spritzarmen Hochgeschwindigkeitsschweißprozess der Tawers-Super-Active-Technik anschauen.

13. November 2018
Auf der Euroblech stellte Panasonic seinen neuesten Super-Active-Wire-Feed-Process, kurz S-AWP, vor. (Bild: Panasonic)
Bild 1: Schweißroboter mit Highspeed (Auf der Euroblech stellte Panasonic seinen neuesten Super-Active-Wire-Feed-Process, kurz S-AWP, vor. (Bild: Panasonic))

Akira Saito, Product Marketing Manager bei Panasonic Robot & Welding: „Dieser Prozess vereint zwei Aspekte, die bisher nicht kombiniert werden konnten: die Grenze der kritischen Stromstärke und das Humping.“ S-AWP ist in der Lage, einen stabilen Kurzlichtbogen oberhalb der kritischen Stromstärke in dem Bereich zu erreichen, in dem sich üblicherweise der Übergangslichtbogen befindet. Auch beim Hochgeschwindigkeitsschweißen verhindert S-AWP ein Humping des Lichtbogens.

Saubere Schweißnähte bei dünnen Materialien

Dank eines Pendeldrahtvorschubs und einer überwachten, modifizierten Stromkurve, die den Materialtransfer während des Kurzlichtbogen-Stromübertragungszyklus kontrolliert, lassen sich Schweißspritzer und Materialverformung reduzieren. So entstehen insbesondere bei der Verarbeitung dünner Materialien saubere Schweißnähte. Möglich wird das durch eine geringere Wärmezufuhr sowie einen höheren Materialeintrag im Schweißprozess.

Die Anzahl der Kurzschlüsse beim Materialtransfer während des Schweißens wurde deutlich erhöht. So werden Tropfengröße und Spritzer drastisch reduziert. Darüber hinaus werden Störungen durch nachgelagerte Vibrationen im Schmelzbad fast vollständig eliminiert.