Seit Ende 2018 sind gemäß der TRGS 900 die Staubgrenzwerte von 1,25 Milligramm pro Kubikmeter verpflichtend einzuhalten. Seither tritt die brennerintegrierte Absaugung immer mehr in den Fokus. Denn die Erfassung des Schweißrauchs direkt an der Entstehungsstelle bietet viele Vorteile: Es muss wesentlich weniger Luftvolumen abgesaugt werden, und die Absaugung erfolgt direkt am Lichtbogen, sodass der Schweißrauch gar nicht in die Nähe der Atemwege kommt.

Die neuen Absaugbrenner von Lorch vereinen genau diese Vorteile: Durch ihre kompakte Form und ihr geringes Gewicht von 1,1 bis 1,5 Kilogramm sind sie nicht viel größer und schwerer als klassische MIG-MAG-Brenner. Da die Absaugöffnungen direkt am Kopf des Schweißbrenners positioniert sind, wird eine effiziente Absaugung nahe am Schmelzbad der Schweißnaht ermöglicht.

Aufgrund der konischen Form des Absaugkopfes strömt das Schutzgas mit höherer Geschwindigkeit aus, sodass es ungehindert das Schmelzbad der Schweißnaht erreicht. Das sorgt auch in Zwangslagen für einen stabilen Lichtbogen und beugt Poreneinschlüssen vor. Zudem wird durch den sich nach unten verschlankenden Absaugkopf die Sicht auf die Schweißarbeit optimiert.

Lorch bietet die Rauchabsaugbrenner in den drei Leistungsklassen 280, 320 und 550 Ampere an, wobei die ersten beiden Varianten luftgekühlt sind und der auf 550 Ampere ausgelegte Brenner mit Wasser gekühlt wird. Zum Schutz vor Schweißspritzern oder scharfen Kanten der Werkstücke ist der Absaugschlauch bei allen Brennervarianten mit einem robusten Überzug aus Leder erhältlich. In Kombination mit der Powermaster-Funktion kann der Schweißer zudem alle wichtigen Parameter über das Bedienpanel direkt am Brenner regeln. Alle drei Leistungsklassen können problemlos an marktgängige Absauganlagen angeschlossen werden, die in Verbindung mit den neuen Brennern eine Absaugleistung von 55 bis 65 Kubikmetern Stunde erreichen.

Lars Braun, Produktmanager von Lorch, bilanziert: »Mit unseren neuen Rauchabsaugbrennern geben wir den Unternehmen ein ideales Werkzeug an die Hand, um den immer strenger werdenden Vorschriften zur Einhaltung der Staubgrenzwerte gerecht zu werden und damit die Gesundheit der Schweißer zu schützen.«