Scharfe Schnitte mit Wasser und Licht

Desta-Microcut bietet als Dienstleister und Lohnbearbeiter Wasserstrahl Micro-Präzisionsschneiden und Laser-Feinschneiden an. Bei jedem Bauteil lohnt sich eine Überprüfung, welches der sich ergänzenden Verfahren das wirtschaftlich und qualitativ sinnvollste ist.

29. März 2011

Bei manchen Bauteilen ist sogar eine Kombination beider Verfahren eine hochinteressante wirtschaftliche Produktionsmöglichkeit.

Das neuartige Verfahren des Wasserstrahl Micro-Präzisionsschneidens ist präzise wie Lasern, Drahterodieren, Mikrofräsen oder Stanzen – aber ohne Wärmeentwicklung und fast ohne Gratbildung, mit feinsten Schneidoberflächen und bei beinahe allen Materialien möglich.

Die entscheidenden Vorteile des Wasserstrahl-Präzisionsschneidens als kaltes Schleif- oder Trennverfahren sind, dass keine Spannungen im Material entstehen und die Gefügestruktur des Werkstoffs erhalten bleibt. Dies ist in vielen Bereichen wichtig, da jede Veränderung zu einer Reduzierung der Materialfestigkeit führen kann. An hoch beanspruchten Bauteilen besteht dann akute Bruchgefahr.

Außerdem werden bei dem neuartigen Verfahren Aufhärtungen und Verzüge, tropfende Schlacken oder Schmelzen sowie die Entstehung giftiger Gase vermieden. Es können auch dickere Materialien wie beim Feinschneidlasern bearbeitet werden. Werkzeugkosten im Vergleich zum Stanzen oder Fräsen entstehen keine. Man benötigt auch keine Startlöcher verglichen mit dem Drahterodieren – Start- und Endpunkte können beliebig gelegt werden.

Das Laser-Feinschneiden und –Bohren bietet im Gegenzug neue wirtschaftliche Möglichkeiten zur Herstellung von feinsten Konturen, filigransten Strukturen und präzisesten Bohrungen.

Anwendungen für diese Verfahren finden sich in zahlreichen Branchen. In der Elektroindustrie können etwa Chipträger, mehrschichtige Elektrochips, Kupferhalbleiter, Platinen oder Kontakte damit bearbeitet werden. In der Medizintechnik lassen sich Dichtungen, Implantate und Knochenplatten herstellen und knochenähnliches und biokompatibles Material bearbeiten. Auch für die Luft- und Raumfahrt ist eine Kombination beider Verfahren sehr interessant. Weitere Anwendungen finden sich in Branchen, die mit Materialien arbeiten, die bisher kaum oder nur schwer und aufwändig bearbeitbar waren, wie beispielsweise Hochleistungskeramiken, Glas, Kunststoffe, NE-Metalle oder Verbundwerkstoffe.