Schaltschrankbau

In der dritten Dimension

18. April 2008

Das LSC Verdrahtungssystem der Friedrich Lütze GmbH & Co. KG, Weinstadt nutzt für die Verdrahtung eine zusätzliche Ebene in der Tiefe des Schaltschrankes. Die Vorteile gegenüber dem konventionellen Schaltschrankkonzept sind sein kompakter Aufbau mit deutlichen Platzeinsparungen. Im Ergebnis kann nicht unerheblich Platz in der Fläche gegenüber dem konventionellen Schaltschrankbau eingespart werden.

Beim LSC Verdrahtungssystem von Lütze wird statt den konventionellen Montagetafeln ein modularer Montagerahmen aus Aluminium eingesetzt. Zum innovativen Grundkonzept gehört die fortschrittliche Verdrahtung, die eine zusätzliche Ebene in der Tiefe des Schaltschrankes nutzt. Sozusagen in der dritten Dimension. Die Verdrahtung wird auf diese Weise von der traditionellen Position zwischen den Schaltgeräten auf deren Rückseite verlegt. Das spart nicht nur Platz im Schaltschrank, dies ermöglicht zudem eine bessere Luftzirkulation zwischen den Geräten, Hierdurch wird die Wärmeableitung deutlich verbessert: „Wärmenester“ werden vermieden.

Der Zeitbedarf bei der Montage und beim Verkabeln ist deutlich geringer als beim konventionellen Schaltschrankaufbau. Zum einen weil es keine sichtbaren Kabelkanäle mehr gibt. Zum anderen sind alle Zugänge von vorne zugänglich und lassen sich auf einen Blick erfassen. Die Verdrahtung kann somit komplett von einem einzigen Monteur durchgeführt werden. Auch technologisch bedingte Umbauten sind ohne großen Aufwand möglich. Das ist gerade im Servicefall von besonderem Nutzen. Weiterer Pluspunkt: Auf den integrierten Schnapp- oder Schraubbefestigungen des Rahmens können sämtliche Schaltelemente etwa dreimal schneller als auf einer konventionellen Platte montiert werden. Das Lütze LSC Verdrahtungssystem ist kompatibel zu allen gängigen Schaltschranksystemen.