Schadensanalyse an geschweißten Bauteilen

Das Blatt 1.5 der VDI-Richtlinie 3822 beschreibt systematisch ausgewertete Erfahrungen aus Schadensanalysen an geschweißten metallischen Bauteilen. Darin werden Begriffe definiert, Schadensarten einheitlich benannt und Schadensbilder, -beschreibungen und -mechanismen zur Verfügung gestellt.

16. November 2017
VDI-Richtlinie: Schadensanalyse an geschweißten Metallprodukten (Bild: BAM)
Bild 1: Schadensanalyse an geschweißten Bauteilen (VDI-Richtlinie: Schadensanalyse an geschweißten Metallprodukten (Bild: BAM))

Schadensfälle an Bauteilen und Halbzeugen verursachen oft wirtschaftliche Verluste durch Produktionsausfall, Folgeschäden sowie notwendige Reparaturmaßnahmen. Gezielte Maßnahmen zur Schadensabhilfe können nur dann eingeleitet werden, wenn die Schadensursachen und Fehlereinflüsse durch systematische Untersuchungen aufgeklärt werden. Die Erkenntnisse der Schadensanalyse können zudem in die Qualitätssicherung einfließen.

 

Systematische Vorgehensweise

Die Richtlinie VDI 3822 Blatt 1.5 „Schäden an geschweißten Metallprodukten“ bietet eine Anleitung zur systematischen Vorgehensweise bei der Schadensanalyse. Sie gewährleistet die Vergleichbarkeit der Ergebnisse und schafft damit die Voraussetzung zur nachvollziehbaren Dokumentation. 

Herausgeber ist die VDI-Gesellschaft Materials Engineering. Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Richtlinie durch Stellungnahmen bestehen durch Nutzung des elektronischen Einspruchsportals oder durch schriftliche Mitteilung an die herausgebende Gesellschaft. Die Einspruchsfrist endet am 31. März 2018.