Sauberer Schnitt in der dritten Generation

Wie kundenorientiertes, flexibles Fertigen, auch von Einzelstücken, bezahlbar bleibt

Am Anfang der Blechteile-Fertigung steht das Laserschneiden. Ein innovativer Blechverarbeiter bei München setzt bereits die dritte Generation einer Laserschneidanlage ein. Aufgrund der guten Erfahrungen ist er beim „alten“ Anbieter geblieben. Auf den Laser kam man schon vor über 14 Jahren. Und noch heute hat der Anspruch von damals Gültigkeit: Kundenorientiertes, flexibles Fertigen, auch von Einzelstücken, muß bezahlbar sein. Die neuste Generation der Laserschneidanlage hilft dem „Blechveredler“, diesem Anspruch künftig noch schneller gerecht zu werden. Geschäftsführer Hermann Dejako und der Prokurist Günter Stockmeier beschreiben die „Lasertradition“ ihres Hauses und die gemachten Erfahrungen.

17. Juni 2002

„Die Entscheidung, eine Laserschneidanlage anzuschaffen, liegt schon viele Jahre zurück“, so der Geschäftsführer der Zelenka GmbH in Gilching bei München, Hermann Dejako. „Die aktuelle Maschine ist bereits die dritte Generation, und wir haben sie seit einigen Monaten im Einsatz - die ersten beiden Laserschneidanlagen setzten wir jeweils sieben Jahre lang ein - es ist wieder eine Bystronic. Die erste Laserschneidanlage sahen wir durch Zufall, als wir uns bei einem Kundenbesuch nach einer Lackieranlage umsahen, und wir waren sofort begeistert. Es ist die Grundvoraussetzung für die Genauigkeit, wenn die Platine schon im Zehntel-Millimeter-Bereich gefertigt werden kann, dann sind die darauf aufbauenden Bearbeitungsschritte einfacher in den Griff zu bekommen. Unser Kernthema überhaupt ist die Flexibilität. Wir müssen in der Lage sein, Stückzahlen von 1 bis 100 preisgünstig zu fertigen. In den Stückzahlen, in denen sich Zelenka bewegt, ist der Laser ein nicht mehr wegzudenkendes Werkzeug“, begründet Hermann Dejako die Einführung der Lasertechnik bei Zelenka.

Eine leichte Entscheidung

„Die Entscheidung für eine weitere Bystronic lag sicher an den guten Erfahrungen mit den Vorgänger-Maschinen, mit denen wir sehr gute Ergebnisse erzielt haben“, so Prokurist Günter Stockmeier. „Vor allem die Einsatzbereitschaft, die bislang bei 95 bis 98 Prozent lag, und die Zuverlässigkeit des Resonators, mit dem man bislang noch nie Probleme hatte, bewogen uns zum Kauf einer weiteren Bystronic. Der zweite Punkt war, daß wir die ,alten& pos; Programme - und das sind inzwischen einige tausend - relativ einfach zum Laufen bringen können. Durch das Bystronic-Konvertierungs-Programm war die Laserschneidanlage sehr schnell betriebsbereit, ohne großen Programmieraufwand. Und der dritte Grund waren die guten Erfahrungen mit dem Kundendienst, der relativ schnell vor Ort war, wenn es einmal gebrannt hat“, fügt Günter Stockmeier hinzu.

Vielfältige Neuerungen machen die Anlage effizienter

Befragt zu den Vorteilen der neuen zu der alten Technologie, verweist Günter Stockmeier auf die höhere Positioniergeschwindigkeit und darauf, daß heute einige Werkstücke auf der Laserschneidanlage geschnitten werden können, die man früher nicht wirtschaftlich schneiden konnte. „Abhängig vom Teilespektrum sind auch wegen des besseren Materialflusses durch das maschinennahe Lager Zeiteinsparungen von 20 bis 40 Prozent im Bereich des Möglichen. Welchen Anteil daran die Maschine hat, können wir aufgrund der kurzen Laufzeit noch nicht exakt bestimmen, doch sicher bringt die neue Technologie, speziell beim Einstechen, einen Zeitvorteil. Auch das Blech-Handling, sprich die Peripherie, hat einen wichtigen Anteil an der Zeitersparnis beim Laserschneiden. Wir haben zudem unser Lager umstrukturiert, so daß die Blechtafeln schneller zugeführt werden können“, erläutert der Prokurist. „Durch die Möglichkeit, gepulst zu schneiden, und weitere neue Parameter, läßt sich mit der Maschine sicher noch effizienter arbeiten. Um alle Möglichkeiten auszunutzen, brauchen wir sicher noch Zeit. Heute ist es so, daß eine Maschine spätestens drei Tage nach Übergabe produzieren muß, und das Personal muß durch Training on the job die Feinheiten erst erlernen.“

Wesentliche Verbesserungen beim Edelstahl- und Aluminiumschneiden

„Hauptsächlich schneiden wir im Feinblechbereich“, erläutert Günter Stockmeier das Einsatzgebiet der Bystronic Bysprint 3015 / 3000 W. „Wir verarbeiten normales Stahlblech von 0,9 bis 2,99 Millimetern und in geringerem Umfang auch Bleche bis maximal 15 Millimeter. Im Edelstahlbereich schneiden wir bis 8 mm starke Bleche, und das Gleiche gilt für Aluminium. Bei den beiden letztgenannten Materialien haben wir aufgrund der neuen Technologie wesentlich bessere Ergebnisse als zuvor. Wir können Blechtafeln von einer maximalen Größe von 1.500 x 3.000 Millimetern verarbeiten. Die Leistung des Lasers beträgt 3.000 Watt, und wegen der höheren Leistung des neuen Lasers versprechen wir uns ein noch wirtschaftlicheres Arbeiten als zuvor.“

Das Maschinenumfeld neu gestaltet

Günter Stockmeier verweist auch auf die Neuerungen im direkten Maschinenumfeld: „Früher mußten wir die Materialien teilweise im Freien lagern, was bei den hiesigen Witterungsverhältnissen ungünstig war. Wir waren auch bestrebt, das Material näher an der Maschine zu lagern, was sich aufgrund der baulichen Situation als sehr schwierig erwies. Dennoch konnten wir das Lager vergrößern. Zudem müssen wir, aufgrund des großen Teilespektrums, die Maschine mehrmals am Tag mit verschiedenen Blechen bestücken, was einen zusätzlichen Aufwand bei der Ein- und Auslagerung nach sich zieht. Doch durch die Neustrukturierung des neuen Lagers können wir, obwohl wir einen Gabelstabler einsetzen müssen, Zeit einsparen. Die angelieferten Bleche werden direkt ausgepackt und in fest definierte Lagerplätze eingelagert. Dadurch sparen wir uns das Umschichten und so wertvolle Zeit.“ Doch auch das indirekte Umfeld der Laserschneidanlage beeinflußt die Fertigungsgeschwindigkeit.

Von CAD und Nesting

In Zusammenarbeit mit dem Kunden werden Schaltschränke und Umhausungen entwickelt sowie Systemangebote für die Lieferung von teilweise oder komplett montierten, einbaufertigen Teilen erstellt. Dazu hat Zelenka ein CAD-System, das über ein Blechprogramm mit den ganzen Biegealgorithmen verfügt. Hermann Dejako, der Geschäftsführer erläutert: „Bisher hatten wir für die beschriebenen Aufgaben schon zwei CAD-Arbeitsplätze und haben nun einen dritten CAD-Arbeitsplatz eingerichtet. Hier gehen wir in die Offensive, zum Wohl des Kunden.“ Günter Stockmeier präzisiert, daß das Nesting-Programm für die Laser-Schneidanlage nicht im CAD-Arbeitsplatz, sondern direkt an der Maschine ist. Damit erreichen wir, daß der Mann vor Ort flexibler arbeiten kann. So hat der die Möglichkeit, kurzfristig Restbleche oder ein besseres Format auszuwählen, um den Verschnitt zu minimieren.“

Noch anwenderfreundlicher und handlicher

„Die Leute in der Fertigung sind sehr zufrieden, mit dem neuen System, denn es ist anwenderfreundlicher und handlicher geworden“, erläutert Günter Stockmeier. „Die Benutzeroberfläche und die neue Steuerung sind auf Windows-Basis aufgebaut. Die Leute mußten deshalb zwar weiteres dazulernen, aber da jedem die Windows-Oberfläche bereits vertraut war, konnten sie sich auf die neue Technologie konzentrieren und diese noch besser kennenlernen. Es hat sich bewährt, und wir werden sehen, was wir in den nächsten Wochen und Monaten noch aus unserer Maschine herausholen können.“

Datenaustausch zum gegenseitigen Nutzen

„Ein wesentlicher Punkt der Zusammenarbeit mit dem Kunden“, so Hermann Dejako weiter, „ist die Möglichkeit, daß wir die Maschinenzeichnung des Kundenkonstrukteurs per E-Mail komplett erhalten. Aus dieser 3DZeichnung können wir am Computer direkt unsere Blechteile ziehen und die Blechabwicklung erstellen. Ein weiterer Vorteil ist, daß wir dem Kunden die fertige Blechzeichnung zur Ansicht zurückschicken und direkt sehen können, ob eventuell noch konstruktive Änderungen eingebracht werden sollen. Dies kann zu preislichen Vorteilen führen, da wir bis zu diesem Punkt noch kein ,Probeblech& pos; gebogen haben.“ Eine schnelle Kommunikation und schnellere Auftragsabwicklung, beziehungsweise die ersten Vorschläge und Prototypen per Datenleitung auszutauschen, sind Vorteile, die Kunde und Hersteller gleichermaße nutzen. „Da wir mit der neuen Laserschneidanlage auch Bleche wirtschaftlich bearbeiten können, die wir bisher nicht lasergeschnitten haben, kann dies auch im Prototypenbau Verbesserungen bringen. Denn es ist sicher günstiger, den Laser einzusetzen, statt teures Werkzeug für die Stanzautomaten anzuschaffen“, fügt Günter Stockmeier an. Mit der neuen Maschine, die technologisch auf dem neuesten Stand ist, hat Zelenka eine Investition in die Zukunftssicherung getätigt.

Angenehme Arbeitshöhe

Schon lange bevor der Begriff Ergonomie die Runde machte, trugen die Menschen ihr bereits Rechnung. Sei es in der Werkstatt, wo Schraubstöcke durch Holzunterlagen auf die jeweilige Körpergröße des Werkers eingestellt wurden - später kamen die höhenverstellbaren Schraubstöcke, die sich zudem drehen ließen -, oder das Stehpult in der Kanzlei, das den Angestellten bei seiner Tätigkeit entlastete. Und auch Schreibtischstühle sind seit Jahrzehnten höhenverstellbar. Doch wie sieht es mit höhenverstellbaren Tischen aus? Mit diesem Ansatz tauchte die Zelenka GmbH in Gilching in das Thema ein und erhielt im Jahr 1999 prompt den bayerischen Staatspreis für ihren ergonomisch verstellbaren Arbeitstisch. Geschäftsführer Hermann Dejako beschreibt die „ergonomische Linie“ des Unternehmens und die Vision des ganzheitlich gestalteten Arbeitsumfeldes.

?Was war der Ansatzpunkt zur Entwicklung eines höhenverstellbaren Arbeitstisches beziehungsweise Schreibtisches?

! Begonnen hat die Angelegenheit bereits vor einigen Jahren, als wir uns intensiv über unser Katalogprogramm mit den Betriebseinrichtungen und Arbeitstischen Gedanken gemacht haben. Wir stellten uns die Frage, wie ein Arbeitsplatz der Zukunft aussieht und welche Anforderungen an diesen Arbeitsplatz gestellt werden. Sehr schnell kamen wir auf den Begriff der Ergonomie und haben in Zusammenarbeit mit zwei Studenten aus Hannover die ersten Prototypen und Konzepte entwickelt, ursprünglich mit der Annahme, einen Ersatz zu schaffen, für unsere serienmäßig gefertigten Arbeitstische und Werkbänke. Sehr schnell stellte sich jedoch heraus, daß wir mit diesem neuen Produkt in ganz andere Fertigungsbereiche eindringen. Anfragen aus den verschiedensten Unternehmensbereichen „öffneten uns die Köpfe“, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten für ergonomisch gestaltete Arbeitstische eigentlich sind. So entstanden die ersten Tische für Nähereien der Lederschuhindustrie oder für die Verpackungsindustrie und auch Arbeitstische für die Automobilindustrie. Vor allem dort, wo sich im Schichtbetrieb unterschiedlich große Personen einen Arbeitsplatz teilen müssen, muß der Arbeiter die Möglichkeit haben, den Tisch seiner Körpergröße entsprechend einzustellen. Unsere Tische sind elektrisch höhenverstellbar und mit einem Schalter ganz einfach zu bedienen. So können die Mitarbeiter die Tische einfach verstellen und auch abwechselnd im Stehen oder Sitzen arbeiten. Ein Kunde bestätigte uns, daß die Arbeitsausfälle definitiv weniger geworden sind seit dem Einsatz der Zelenka-Arbeitstische. Wir haben einige Arbeitsstätten besichtigt und mit Befriedigung festgestellt, daß die Arbeitsplatten der in hunderte Meter langen Reihen aufgestellten Tische alle in verschiedene Höhen eingestellt waren. Da die Tische elektrisch verstellbar sind, wird diese Möglichkeit also tatsächlich genutzt.

? Zelenka hat ja selbst eine ergonomische Bürolandschaft für seine Mitarbeiter eingerichtet, liegt das Hauptaugenmerk im Bürobereich?

! Nach dem Durchbruch haben wir das letzte Jahr genutzt, um ganz offensiv auf dem Markt aufzutreten, auch weil wir gesehen haben, daß es im Büro und EDV-Bereich weitere Marktchancen gibt. Wir begannen damit, uns in den eigenen Räumen einzurichten und mit den eigenen Mitarbeitern Testergebnisse beizubringen. Wir stellten fest, daß der EDV-Bereich das eigentliche Haupteinsatzgebiet der verstellbaren Tische ist. Und die höhenverstellbaren Tische sind ein Segen für diejenigen, die bereits durch Rückenleiden geschädigt sind und nicht mehr an üblichen Arbeitsplätzen arbeiten können. Mit Hilfe der verstellbaren Tische können diese Leute ins Berufsleben zurückkehren. Wir haben uns von Anfang an Gedanken darüber gemacht, wie man die Verstellung machen könnte. Zelenka verkauft keinen Tisch mit mechanischer Kurbelverstellung, da wir der Meinung sind, und es auch eigene Erfahrungen bestätigen, daß diese nicht verwendet werden. Unsere komfortablen Verstellungen sind alle mit einem elektro-hydraulischen oder einem elektrischen Antrieb ausgestattet. Diese Verstellmöglichkeiten werden genutzt, und der Erfolg gibt uns recht.

? Wie sehen die Montagearbeitsplätze aus, wo etwa kubische Teile bearbeitet werden, wo ein und dieselbe Person in unterschiedlichen Höhen arbeiten müßte?

! Im Bereich der mechanischen Fertigung sind wir jetzt bei dem führenden Münchener Automobilhersteller direkt in der Serie. Hier werden Kurbelwellen von Hand nachgearbeitet und überprüft. Alle Arbeitseinrichtungen sind elektrisch höhenverstellbar. Die Viersäulentische für die Werkstätten sind bis 300 kg belastbar. Auch ein Hersteller von Gasfedern setzt unsere Montagetische bereits in großem Maße ein. Bei Arbeiten an Schaltschränken zeigen sich die Vorteile der elektrisch verstellbaren Montagetische besonders eindrucksvoll. Dort muß der untere Bereich mit dem Kabeleingang genauso einfach zu erreichen sein wie der obere Bereich. Der Monteur kann sich den Schaltschrank genau in seine individuelle Arbeitshöhe einstellen und ergonomisch arbeiten.

? Wie sehen die neuen Büroarbeitstische aus, in Ihrem Betrieb konnten wir ja sehen, daß bereits richtige Bürolandschaften entstehen?

! Die nächste Generation der Büroarbeitstische wird auch weitere Aufgaben zu erfüllen haben. Ergonomie ist das eine, Philosophie unseres Hauses ist jedoch, daß eine ganzheitliche Gestaltung des Arbeitstisches zu einem „Wohlfühlarbeitsplatz“ stattfinden muß. Forderungen des Kunden nach Gleichbehandlung innerhalb seines Betriebes und der Darstellung der „Betriebsphilosophie“ spielen mit in die Gestaltung der Büroeinrichtungen hinein. Heute wird bereits bei der Planung von Gebäuden oft mit „Feng Shui“-Elementen konzipiert. Dies bedeutet nicht, daß wir jetzt alle mit Räucherstäbchen herumlaufen müssen, es ist allerdings so, daß eine runde geschwungene Tischform einem Wohlfühlarbeitsplatz doch sehr entgegenkommt. Es muß eine Verabschiedung von den geraden, eckigen Tischformen stattfinden. Unsere Konstruktion des Ein-Säulen-Tisches ermöglicht den Einbau aller möglichen Plattenformen. Runde Ecken oder geschwungene Tischplatten, edle Hölzer und die blaue Bodenplatte des neuesten Modells erzeugen positive Stimmungen. Wir haben den Tisch vom TÜV Bayern-Thüringen prüfen lassen und hierfür die GS-Plakette bekommen. Die Grundmaße der Tische können bis 2 x 1 Meter, und die Tischform kann in diesem Grundrahmen beliebig ausgeführt werden. Das Untergestell bleibt gleich, nur der Tragrahmen für die Tischplatte muß entsprechend angepaßt werden, um die vom Kunden definierte Tischplatte montieren zu können.

? Und wie sieht es mit Höhenverstellung und Belastung aus?

!Der Hub beträgt 490 mm, und im Einsäulentisch für das Büro liegt der einstellbare Bereich bei 680 mm bis 1.170 mm. Der Einsäulentisch ist mit 100 kg inklusive der Tischplatte belastbar, dies ist für den EDV-Bereich ausreichend. Bei einer Durchschnittstischplatte bedeutet dies, daß der Tisch noch mit etwa 60 kg belastet werden kann.

? Und die Preise? Der Preis der Tische richtet sich in erster Linie nach der Qualität der Tischplatte. Wir beginnen bei 2.600 D-Mark, haben aber auch schon hochwertige Ausführungen bis 5.000 D-Mark geliefert, die über eine eigene Verstellung des Monitors und der Platte und einigen technischen Raffinessen verfügten. Die Höhenverstellung kann über die Steuerung in einer ausziehbaren Steuerschublade am Tisch oder auch über die PC-Tastatur oder PC-Maus gesteuert werden. Auch die Tischneigung ist einstellbar. Die elektronische Höhenverstellung verfügt zudem über eine Memory-Funktion, wie man sie aus dem Bereich der Automobilsitze bereits kennt.

? Und die Kommunikation?

!Gruppenarbeitsplätze können so angeordnet werden, daß dies die Kommunikation fördert. Ob drei oder vier Arbeitsplätze oder eine sternförmioge Anordnung mit geschwungenen Linien, wobei jeder Mitarbeiter seine individuelle Tischhöhe beliebig einstellen kann. Auch kurze Besprechungen können am Tisch stattfinden, indem die Tische auf gleiche Höhe gebracht werden, um eine gemeinsame Ablagefläche zu nutzen. Wohlfühlen heißt auch Leistungssteigerung und fördert manchmal auch die Bereitschaft, mal eine Überstunde mehr zu machen.

Erschienen in Ausgabe: 09/2001