Sächsisches Unternehmensbündnis wächst

Das Fertigungsnetz stellt auf der diesjährigen Hannover Messe den neuen Partner im sächsischen Unternehmensbündnis, Schwalbe Metallbau, vor. Am Stand werden Neuheiten, wie das patentierte Laserschutzsystem „A-Protection“, und langjährige Erfolgsgeschichten der sieben Partnerunternehmen vorgestellt. Ein Beispiel: die Auslieferung der 500. Rumpfmaschine.

08. April 2016

Seit September 2015 ist Schwalbe Metallbau aus Mülsen neuer Partner im Fertigungsnetz. Das 80 Mitarbeiter zählende Unternehmen steht für hohe Güte in Stahl- und Maschinenbau. In Serienfertigung werden hier bis zehn Tonnen, in Einzelfertigung mehr als zehn Tonnen Werkstückgewicht zugeschnitten, gebogen, geschweißt, lackiert und montiert.

„Damit sind wir in der Lage, das Portfolio des Netzes in den Bereichen Blechbearbeitung und Stahlbaukonstruktionen zu erweitern und zugleich die Leistungskapazität des Verbunds im Maschinen- und Anlagenbau auszubauen“, erklärt Marko Seidler, Geschäftsführer von Schwalbe Metallbau.

Laserschutzsystem „A-Protection“ erreicht Serienreife

Ein Beispiel für Ideenreichtum und Teamwork „made in Saxony“ ist das modulare Laserschutzsystem „A-Protection“, das zur Hannover Messe in Serienreife präsentiert wird. Die Laserschutzwand aus hochwertigen Materialien und widerstandsfähigem Konstruktionsaufbau gewährleistet Schutz vor gefährlichen Strahlen.

Durch Aneinanderreihung können die einzelnen Wandelemente zu einer leistungsstarken Laserschutzkabine kombiniert werden: Die Kabine kapselt den Arbeitsraum ein und garantiert einen passiven Schutz im Umgang mit 3D-Laserschneid- und -schweißanlagen. Selbst Laser mit zehn Kilowatt Leistung können diesen Laserschutz nicht durchdringen.

Verirrte Laserstrahlen, hervorgerufen durch Streuung oder direkte Reflexion, stellen so kein Risiko mehr für die Gesundheit des Bedienpersonals dar. Der Clou dieser Lösung ist, dass die Wand nicht beschädigt wird und die Maschine stets ungehindert weiterarbeiten kann. Das Laserschutzsystem „A-Protection“ ist eine patentierte Neuheit des Partners Antares.

„Nur mit dem Background des Fertigungsnetzes können wir die Interessenten, vorrangig aus dem Bereich Automotive, langfristig, reibungslos und termingerecht bedienen“, erklärt Jorg Bergelt, Antares-Geschäftsführer. Jeder Schritt in der Fertigung des Laserschutzsystems wird innerhalb des Fertigungsnetzes realisiert – von der Konstruktion über die Fertigung und Beschichtung bis zur Montage der Anlagen.

500. Rumpfmaschine verlässt Werkhalle

Wie erfolgreich das Fertigungsnetz seine Großprojekte in den Bereichen Landtechnik, Maschinenbau, Schienen- und Sonderfahrzeugbau sowie Medizintechnik und Apparatebau realisiert, zeigt Gemag: Im Januar verließ die 500. Rumpfmaschine die Werkhallen der Gelenauer Maschinenbau AG. „500 derart komplexe Maschinen in knapp fünf Jahren sind eine Hausnummer, denn der Seriencharakter im deutschen Maschinenbau ist rückläufig“, so Gemag-Vorstand Hans-Peter Weise.