Rüstzeiten im Blick

Fauser hat zusammen mit Kunden aus Deutschland und England einen Workshop zur Palettenplanung abgehalten. Jetzt kann das Unternehmen eine durchgängige Planungsunterstützung dieser flexiblen Fertigungszellen liefern. Jobdispo PMP ermöglicht die Planung von Palettenmaschinen.

07. September 2016

Jobdispo PMP ersetzt nicht den Zellenrechner der Anlage, berücksichtigt aber Vorgänger- und Nachfolger-Arbeitsgänge auf anderen Ressourcen. Durch die Kommunikation des Zellenrechners mit der Palettenmaschine werden die geplanten Aufträge sowie die aktuellen Rüst- und Produktionszeiten ausgetauscht und stehen dann für die Nachkalkulation zur Verfügung.

Die Einführung von Palettenmaschinen ist eine große Herausforderung der Einzel- und Serienfertigung. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können die Bereiche der Automatisierung nutzen. Ein großer Vorteil: Die Maschine arbeitet weiter, auch wenn keine Mitarbeiter mehr im Haus sind.

Mehr Aufträge in kürzerer Zeit

Zudem können Nutzer günstigeren Nachtstrom nutzen und mehr Aufträge in kürzerer Zeit abarbeiten. Die Aufgabe ist jetzt, die Maschinen optimal auszulasten. Hierfür müssen die Paletten bestückt und gerüstet werden. Mit Jobdispo PMP von Fauser können die Paletten bereits im Vorfeld verplant werden.

Jobdispo ist das ideale Werkzeug, um sowohl Rüstzeiten als auch Arbeitszeiten auf den Paletten zu erfassen, und diese optisch auf der Plantafel zu visualisieren. Der Nutzer hat aber nach wie vor die Möglichkeit an der Plantafel Arbeitsgänge zu verschieben und zu planen. So behält er den Überblick bei anstehenden Aufträgen und den zugehörigen Rüstzeiten. Die Zeiten des Rüstens und der Produktion können auch getrennt gemeldet werden.

Hin zu Industrie 4.0

Die Jobdispo-Palettenplanung ist ein entscheidendes Bindeglied für KMUs hin zu Industrie 4.0, in der durch Automatisierungsprozesse der Fachkräftemangel kompensiert wird. Zusätzlich wird der Mitarbeiter durch die steigende Automatisierung immer mehr von Entscheidungen befreit.