RFID für Eisen und Stahl

KENNZEICHNUNG - FÜR UNTERNEHMEN DER EISEN- UND STAHLINDUSTRIE WAR ES BISLANG KAUM MÖGLICH, DI E 13,56-MHZRADIOFREQUENZ- IDENTIFIKATION (RFID) ZUR PROZESSOPTIMIERUNG ZU NUTZEN. EIN NEUES SPEZIAL-LABEL ÜBERWINDET NUN ENDGÜLTIG BISHERIGE RESTRIKTIONEN.

09. November 2004

Bisher war es nicht möglich, die Vorteile der RFIDTechnologie auch auf metallischen Untergründen zu nutzen, da das für den berührungslosen Datenaustausch mit dem Speicherchip (Transponder) benötigte Magnetfeld durch das Metall zu stark beeinflußt wurde. Das ›((rfid))-onMetal-Label‹ von Schreiner Logidata, München, ermöglicht es jetzt, entsprechend gekennzeichnete Metallobjekte auch ohne Sichtverbindung zuverlässig zu identifizieren und Informationen für die weitere Bearbeitung im Produktionsprozeß problemlos zu speichern, zu verändern oder zu löschen.

Alle relevanten Daten können somit jederzeit auch direkt an metallischen Produkten verfügbar gemacht und ohne Medienbrüche weiterverarbeitet werden. Der frei programmierbare Datenspeicher erlaubt eine durchgängige Nutzung der RFID-Technologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dadurch steigt die Prozeßgeschwindigkeit und die Prozeßsicherheit wird erhöht. Dies führt zu einer deutlichen Reduktion der Prozeßkosten und einer Verbesserung der Qualitätssicherung. Die für RFID-Applikationen weltweit standardisierte Bandbreite von 13,56 MHz garantiert eine 100prozentige Verwendbarkeit der neuen Label auch in einem internationalen, arbeitsteiligen Produktionsumfeld.

Für die Eisen- und Stahlindustrie eröffnen sich durch den Einsatz der ›((rfid))-onMetal-Labels‹ von Schreiner Logidata ganz neue und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, vor allem im Rahmen von Produktionssteuerungs- und -optimierungsprozessen, zur Inventarisierung sowie zur Qualitätssicherung. Die Bandbreite der Applikationen reicht von der Produktkennzeichnung zum Zwecke der Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung über Lageroptimierung bis hin zur Prozeß- und Fertigungssteuerung.

HOCHBELASTBAR

In Kombination mit Plastoclear- Kunststoffen als Trägermaterial für die Transponder sind ›((rfid))-onMetal-Labels‹ hochbeständig gegenüber Witterungseinflüssen und mechanischen Belastungen. Sie eigen sich somit hervorragend für Außenbereiche und den Einsatz in harter Industrieumgebung. Das direkt auf Metall applizierbare Label wird von Schreiner Logidata in Design, Größe, Beständigkeit, Klebkraft und technischer Konfiguration an kundenspezifi sche Erfordernisse angepaßt.

Als Systemintegrator bieten die Münchener zudem für die Unternehmen der Eisen- und Stahlindustrie exakt auf ihre individuellen Bedürfnisse hin optimierte Komplettlösungen im Bereich Identifikationssysteme, von der kundenindividuellen Beratung über Machbarkeitsstudien, Kostennutzenanalyse, Erstellung von Pflichten- und Lastenheft, der Auswahl und Entwicklung geeigneter Hard- und Softwarekomponenten bis hin zum Gesamtprojektmanagement und der Integration in eine bestehende IT-Systemlandschaft sowie After-sales-support.

Erschienen in Ausgabe: 10/2004