Referenzarchitektur für Industrie 4.0

Pünktlich zur Hannover Messe veröffentlichte der VDI mit dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) den gemeinsamen Statusreport „Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 – RAMI4.0“.

28. April 2015

Damit Industrie 4.0 Realität wird, müssen die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden. Es sind Standards notwendig, um überall auf der Welt nach denselben Regeln produzieren zu können. Den weltweiten Wettlauf wird das Land gewinnen, das die beste Strategie sowie nutz- und gewinnbringende Ideen für Geschäftsmodelle präsentiert.

Der VDI hat zusammen mit dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) nun den gemeinsamen Statusreport „Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 – RAMI4.0“ veröffentlicht. Ausgehend von den Statusreports der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) zu einem „Referenzmodell“ und einer „Komponente“ in der Industrie 4.0 zur letztjährigen Hannover Messe wurden die Überlegungen gemeinsam mit dem ZVEI und der Plattform Industrie weitergeführt.

Das Ergebnis ist der nun vorliegende Statusreport, der auf einem breiten Konsens der verschiedenen Industriebranchen sowie der Wissenschaft basiert. Somit sind die im Statusreport „Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 – RAMI4.0“ vorgestellten Ergebnisse als Grundlage für einen zukünftigen Standard in Deutschland zu sehen.

In dem neuen Report wird ein Referenzarchitekturmodell für semantische Technologien und deren Nutzen für die Automatisierung sowie für zugeordnete relevante Technologien vorgestellt. Darin werden auch der Aufbau und die Arbeitsweise von sogenannten Industrie-4.0-Komponenten dargestellt. Wo notwendig wurden weitere Standardisierungsbedarfe identifiziert und beschrieben.

Der Statusreport „Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 – RAMI4.0“ steht kostenfrei zum Download unter www.vdi.de/industrie40.