Qualitätsprüfungen in der Platinenproduktion um das 3-fache erhöht

Solvaro investiert in optische Messmaschine zur Qualitätssicherung

15. Juli 2010

Die Solvaro GmbH, Entwickler und Hersteller von Komponenten aus Lochblech und nicht-perforiertem Metall, hebt den Qualitätsmaßstab der Branche an. Mit der optischen Messmaschine VQC (Visual Quality Control) kann die Stichprobenzahl dauerhaft um das 3-fache erhöht werden. Die zeitsparende Methode bietet ohne zusätzliche Bindung von personellen Kapazitäten ein sicheres Messergebnis.

Mit der Investition von rund 100.000 Euro in die optische Messmaschine VQC konnten bei Solvaro Qualitätssicherungsprozesse kontinuierlich verbessert und beschleunigt werden. „Neben der Entwicklungsleistung ist höchste Produktqualität einer der geschäftskritischen Faktoren in unserer Branche. Die Messlatte wird von den Kunden immer höher gelegt.

Mit dieser Technologie können wir kontinuierlich prüfen und bei Bedarf früh in die Produktion eingreifen. So stellen wir sicher, dass wir den steigenden Qualitätsanforderungen der Kunden entsprechen“, erklärt Gerhard Bullinger, Geschäftsführer von Solvaro.

Mit der VQC können Werkstücke bis zu einem Gewicht von 200 kg und einer Größe bis 2000 x 1250 Millimeter in jeder Phase der Produktion geprüft werden. Ein Werkstück von ca. 1000 x 1000 Millimeter Größe ist in weniger als fünf Minuten zu 100 Prozent geprüft. Die unempfindliche Maschine steht unmittelbar neben den Bearbeitungsmaschinen.

Bei der VQC nimmt ein optisches Bildverarbeitungssystem den Prüfling in Einzelschritten auf. Dabei steht der Prüfling einfach an eine Glasplatte gelehnt. Bei den Einzelaufnahmen wird die Istkontur präzise generiert. Diese wird mit der Sollkontur (CAD-Zeichnung) durch Überlagerung verglichen. Abweichungen werden farbig dargestellt.

Da schon bei geringen Abweichungen Optik und Funktion der von Solvaro produzierten Teile beeinflusst werden, ist das Erkennen dieser auch im Bereich von ± 0,05 Millimeter unumgänglich. „Bei der Prüfung unserer Platinen, z.B. für den Automotivbereich oder Server-Schränke, erkennen wir auf einen Blick wo Abweichungen existieren und wie groß diese sind“, meint Bullinger.

Ein weiterer Vorteil der schnellen Methode, die Erleichterung der Fehleranalyse durch ausführliche Messprotokolle.